Tag: Eastern

Gefahr und Begierde

by on Oct.14, 2007, under 5 Minuten nach dem Film

Lust, Caution

Im Kino ab 18.10.07. Sehenswert. Regisseur Ang Lee zappt durch die Genres: schwuler Cowboyfilm (Brokeback Mountain, 2005), grünes Comic-Monster (Hulk, 2003), Martial Arts (Tiger and Dragon, 2000), davor war es englische Literatur nach Jane Austen (Sense and Sensibility, 1995) und aus allen seinen Filmen macht der in Taiwan geborene Filmemacher Ang Lee oscar©-reifes Kino (vier Nominierungen, ein Gewinn mit Brokeback Mountain). Der sensitive Zugang zu seinen Filmfiguren hat etwas besonders Anrührendes und Spannendes. Über seinen Venedig-2007-Gewinner “Gefahr und Begierde” sagt Ang Lee, dass er das Trauma, dass sich die Welt jeden Moment gegen einen wenden könnte, von seinen während der Kulturrevolution in China vertriebenen Eltern absorbiert habe. In “Gefahr und Begierde”, einem Spionagethriller, ist das fehlende Gefühl für Sicherheit schwelendes Spannungselement. (continue reading…)

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Sakuran – Wilde Kirschblüte

by on Sep.07, 2007, under 5 Minuten nach dem Film

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OmU ab 30.8.07 in Dt. Viel Wimperngeklimper. Anna Tsuchiya, als Model, Musikerin und Schauspielerin ein sehr attraktives Talent Japans, zeigt ihre Verführungskunst als Amüsierdame in einer Manga-Verfilmung. Die gerade mal 23-jährige ist ein Pin-up der asiatischen Pop-Art, hip, frech, kokett und wunderhübsch (Filme u.a. “Kamikaze Girls”).
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Der Fluch der Goldenen Blume

by on Apr.18, 2007, under 5 Minuten nach dem Film

Ab 26. April 2007. Golden, schillernd, prächtig, blutig ….

Ein böses Geheimnis steckt hinter den rätselhaften Blüten-Stickereien der Kaiserin und den Schweißperlen auf ihrer Stirn. Gold und Rot sind die Farben der Könige und je erfolgreicher ein Herrscher früher war, desto mehr Gold lies er in seinen Palästen anbringen. In “Der Fluch der Goldenen Blume” präsentieren sich der Königspalast und seine Bewohner überbordend prächtig und strahlend schön. Die klassische chinesische Geschichte, die Erfolgsregisseur Zhang Yimou zu einem neuen grandiosen Filmwerk verarbeitete, entspringt den Überlieferungen der Tang Dynastie, die vor mehr als 1000 Jahren ihre mythologischen Wurzeln hat. “Eine der schillernsten Phasen der chinesischen Geschichte und eine Zeit enormer Extravaganz und Prachtentfaltung.”, schreibt Yimou selbst über die Zeit, in der sein neuer Film angesiedelt ist. “Eine Fassade aus Gold und Jade, aber darin krabbeln die Spinnen”, lautet ein überliefertes Sprichwort, das die Diskrepanz zwischen äußerem und innerem Wesen der damals Herrschenden beschreibt.

Curse of the Golden Flower

Zum Plot: Als Kronprinz Jie nach langjährigen Kriegen an den Palast zurückkehrt, wird ihm schnell klar, dass die Fronten innerhalb der kaiserlichen Familie äußerst verhärtet sind. Es geht um Macht, Habgier, Liebe und Untreue. Lange unverheilte seelische Wunden sind zu Krebsgeschwüren gewachsen. Sie drohen hinter dem wunderschönen Schein aus opulenten Kleidern und Palastpracht hervorzubrechen und während der Kaiser unter dem Deckmantel einer Krankheit seiner Frau nach dem Leben trachtet, schmiedet die Kaiserin ihre ganz eigene Ränke.

Genau wie bei seinen berühmt gewordenen Werken “Hero” oder “House of the Flying Daggers” ist es erstaunlich, wie erhaben, präzise und modern Zhang Yimou überlieferte Schicksale für die Kinoleinwand aufzubereiten weiss. “Der Fluch der Goldenen Blume” ist eine große Königsgeschichte, ein Epos. Der Film steckt voll Riten, voll Zeremonien, voll Menschen und in Form gegossener Masse wie wir sie bewundernd in Asien beobachten. Ausstattung, Kostüme und Choreografien sind atemberaubend. Einen Off-Kommentar strukturiert Zeit und verleiht der Tradition eine Bedeutungsschwere. Als Kaiserpaar brillieren die absoluten Schauspielstars Chinas Gong Li und Chow Yun Fat.

“Der Fluch der Goldenen Blume” hätten Shakespear, Balsac oder Dostojewski nicht besser dramatisieren können. Unbedingt anschauen. Großes, ganz prächtiges Kino!

>> ab 26. April 2007

>> R: Zhang Yimou, D: Gong Li, Chow Yun Fat, Jay Chou u.v.m.

>> Curse of the Golden Flower

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Born To Fight

by on Aug.03, 2006, under 5 Minuten nach dem Film

Wieviel Action braucht ein MartialArts Deluxe-Streifen? Bei circa 80 von 90 Minuten setzt Born To Fight die Demarkationslinie. Das Stigma des Protagonisten ist der Struggle, sein Weg damit geebnet für fliegende Füsse, waghalsigste Stunts (Topszenen !!) und zerfetzte Bodies. Storytechnisch kämpft mit einem Augenzwinkern ein ganzes thailändisches Dorf samt Krüppeln und Kindern gegen seine Auslöschung durch unbarmherzige Terroristen.
Dan Chupong und sein Stunt-Team zeigen in Born To Fight ein krasses Kaliber an Kampfeskunst, zeigen neue Visionen in Sachen lebensgefährliche Stunts. Pur, temporeich, feinstes Muay Thai!
Dt. Filmsite
Dtstart: 3. August, Thailand 2004

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