5 Minuten nach dem Film

DIE HAUT, IN DER ICH WOHNE – Review Nr. 2

by on Nov.16, 2011, under 5 Minuten nach dem Film

Regisseur Pedro Almodovar hat uns schon immer einiges zugemutet, was die Abgründe der menschlichen Seele angeht. Seinem neuesten Werk, dem Thriller „Die Haut, in der ich wohne“, fehlt aber, was die früheren Filme trotz ihrer Grausamkeit verdaulich macht: die trashige Melodramatik, die einem half, das Entsetzen wegzulachen.

Zur Story sei nur kurz gesagt, dass der Chirurg Roberto Ledgard (Antonio Baderas, gut aber unattraktiv, kein Lachen, kein Charme) aus völlig überzogener und barbarischer Rache aus einem Menschen (leicht neurotisch, aber bezaubernd Elena Anaya) einen neuen Menschen näht. Es mischen sich da persönliche Motive mit den Allmachtsphantasien des wissenschaftlichen Schöpfers (die transplantierte Haut ist z.B. stabil vom Schwein, das Kreuzen von Mensch und Tier ist aber ein medizinisches Tabu). Die Frankensteinsche Kreatur namens Vera ist gänzlich Ledgards Eigentum; sie wird komplett mit Videokameras überwacht und nach Belieben untersucht und operiert. Vera kämpft um ihr seelisches Überleben durch Yoga, durch Kunst und dadurch, dass sie das symbiotische Verhältnis mit ihrem Peiniger bekräftigt.

Ledgards Verhalten wird nicht plausibel. Der Verlust von Frau und Tochter haben ihn nicht verrückt gemacht, er muss es schon immer gewesen sein. So schiebt sich der Film über zwei beklemmende Stunden an sein böses Ende heran, ohne dass der Protagonist eine wirkliche Entwicklung durchmacht, während Veras auch nur skizzenhaft bleibt.

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DIE HAUT, IN DER ICH WOHNE

by on Oct.30, 2011, under 5 Minuten nach dem Film

Antonio Banderas als moderner Frankenstein – bei dem Film “Die Haut, in der ich wohne”, handelt es sich um eine Mischung aus Drama und Thriller. Der Film wird nicht linear erzählt, was die Geschichte um so spannender macht.

Bereits am Anfang des Filmes werden wir in eine skurrile Szenerie hinein geworfen: Der gutaussehnde Chirurg Robert Ledgard (Antonio Banderas) hält sich eine “Patientin” (oder doch ein Versuchskaninchen? Wir sind nicht sicher, ob sie freiwillig dort ist oder gegen ihren Willen dort gefangen gehalten wird) und experimentiert mit ihr an der perfekten, feuerfesten Haut herum, als plötzlich Zeca (Roberto Álamo), der Sohn von Ledgard’s Haushälterin Marilia (Marisa Paredes), vor der Tür steht. Mit Zecas Besuch wird eine Kette von Ereignissen in Gang gesetzt, die mit einer Rückblende zu einer Hochzeitsfeier einer von Robertos Patientinnen sechs Jahre zuvor beginnt. Diese Rückblende scheint zuerst keinen Zusammenhang zu den aktuellen Ereignissen aufzuweisen – langsam aber sicher deckt Regisseur Almodóvar jedoch auf, was es mit all diesen Elementen auf sich hat, und wie sich am Ende zu einer Geschichte von dramatischem (und traumatischem Ausmaß) zusammen fügen.

Als Zuschauer wird man lange Zeit im Dunkeln gelassen, wer die mysteriöse junge Frau namens Vera (Elena Anaya) ist, an der Ledgard seine Experimente vornimmt. Erst bei etwa der Mitte des Films wird das Rätsel gelüftet und offenbart den ganzen Schrecken dieses Experiments.

Hier geht es um Opfer und Täter, und um Rache. Und darum, dass wie im echten Leben, die meisten Täter gleichzeitig auch immer Opfer sind.

Die Haut, in der ich wohne
Spanien, ca. 117 Min.
Regie: Pedro Almodóvar
Drehbuch: Pedro Almodóvar
mit: Antonio Banderas, Elena Anaya
Deutscher Kinostart: 20.10.2011

 

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MELANCHOLIA

by on Oct.16, 2011, under 5 Minuten nach dem Film

Zuerst mal das Positive vorneweg: Die ersten 5 – 10 Minuten des Films “Melancholia” bestechen durch absolute optische “Prallheit”: Traumhaft-magische Sequenzen, die mit einer Slow-Motion Kamera gefilmt und offensichtlich digital nachbearbeitet wurden. Hier stapft Charlotte Gainsbourg in Gummistiefeln knöcheltief durch einen Golfplatz, Kirsten Dunst wird in ihrem Hochzeitskleid von Fesseln “verschlungen” und ein Araber-Hengst fällt in Zeitlupe zu Boden. Zum Schluss sieht man den Planet Melancholia, wie er die Erde trifft und mit ihr verschmilzt.

Anschließend sehen wir “Teil 1 – Justine”, in dem es um Justine’s Hochzeit geht. Der Bezug dieses Teils des Films zum restlichen Werk hat sich mir bis jetzt nicht wirklich erschlossen. Ich habe lediglich gemerkt, dass von Trier es meisterhaft versteht, Figuren zu zeichen, die allesamt verabscheuungswürdig sind – allen voran Justine selbst, gespielt von Kirsten Dunst. Wir sehen die gesamte Familie von Justine: Schwester Claire (Charlotte Gainsbourg), Vater Dexter (John Hurt), Mutter Gaby (Charlotte Rampling), Justines frisch gebackenen Ehemann Michael (Alexander Skarsgård), ihren Chef Jack (Stellan Skarsgård) sowie dessen Lakai Tim (Brady Corbet). Keine der Figuren ist so sympathisch, dass man Empathie für sie empfindet, dass man sich emotional an sie “dranhängen” möchte (am allerwenigsten Justine selbst, die man von Anfang an eigentlich nur hassen kann). Das war schon bei Dogville so und ich fand es furchtbar. Ich bin ein einfach gestrickter Zuschauer: Wenn ich mir einen Film ansehe, erwarte ich eine Geschichte in der es mindestens eine Person gibt, mit der ich mich auf irgendeine Weise identifizieren kann, aus deren Sicht ich das Geschehen beurteilen kann (normalerweise ist das der “Held”). Dies passiert hier nicht. Von Trier lässt einen sprichwörtlich “allein”, da keine der Figuren es schafft, genug Liebenswürdigkeit aufzubauen, dass man mit ihr fühlt.

Auf die Hochzeitsszene, die damit endet, dass Justine den Lakai Tom auf dem Golfplatz fickt, ihre Stelle als Art Director kündigt, ihren Chef beschimpft und schließlich ihren frisch gebackenen Ehemann Michael in die Flucht jagt, folgt der zweite Teil des Films, in dem es um Justines Schwester Claire geht. Claire ist im Grunde eine Heldin, an die man sich emotional “dranhängen” kann: sie ist liebenswürdig, sie hat Schwächen, wir mögen sie. Aber Justine wurde bereits als so starke Figur eingeführt, dass Claire gegen sie komplett verblasst. Am Anfang des zweiten Teils sehen wir dann auch eine andere Justine, die als komplettes psychisches Wrack auf dem Gut ihres Schwagers John (Kiefer Sutherland) und ihrer Schwester eintrifft. Justine ist dermaßen neben der Spur, dass sie kaum in der Lage ist zu sprechen, zu essen, zu laufen – geschweige denn an einer normalen sozialen Situation teilzunehmen. Hier hat man schon wieder fast Mitleid mit ihr, egal, wie sehr man sie vorher gehasst haben mag. Ihre Schwester Claire fürchtet sich schrecklich vor dem Planeten Melancholia, der sich in einer rapiden Geschwindigkeit der Erde nähert, laut wissenschaftlichen Berechnungen aber an dieser vorbei fliegen soll. Claire’s Mann John übt einen beruhigenden Einfluss auf sie aus, schafft es aber nicht, alle Zweifel in ihr zu beseitigen. Justine scheint so etwas wie übersinnliche Fähigkeiten zu besitzen und “weiß einfach”, dass der Planet die Erde treffen und auslöschen wird.

Und so sollte es auch kommen: Am Ende ist alles futsch.

Was für ein positives Ende! Mehrmals innerhalb des Films (vor allem im ersten Teil) habe ich überlegt, ob ich das Kino verlasse. Im zweiten Teil sind zwar die Figuren nicht mehr so furchtbar, aber “Kinospaß” sieht für mich eben anders aus. Im Gegensatz zu Dogville (der letzte von Trier Film, den ich gesehen habe), muss ich jedoch die Bildwelt bzw. die Optik von “Melancholia” loben. Die Kameraführung (Methode: wackelige Handkamera) finde ich allerdings mindestens so furchtbar wie den Film insgesamt. Dieses Stilmittel trägt für mich zu einem großen Teil mit zu dem Unwohlsein bei, das der Film gerade in der ersten Hälfte erzeugt. Ferner fällt auf, dass von Trier hier eigentlich gar keine Geschichte erzählt. Es geht im Grunde die ganze Zeit nur um die Figuren und deren Beziehung zueinander. Die Tatsache, dass ein Planet die Erde zerstören könnte, rückt in den Hintergrund. Da ich gerne eine gute Geschichte sehe mit einem Helden, mit dem ich mitfühlen kann, ließ dieser Film mich mit einem Gefühl von Frustration und ein bißchen Wut zurück. Nun ja, ich bin halt ein einfach gestrickter Zuschauer.

Dänemark, Schweden, Frankreich, Deutschland, ca. 136 min.
Regie: Lars von Trier
Drehbuch: Lars von Trier
mit: Kirsten Dunst, Charlotte Gainsbourg, Kiefer Sutherland, Charlotte Rampling u.a.
Deutscher Kinostart: 06.10.2011

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THE KING’S SPEECH (2010)

by on Aug.23, 2011, under 5 Minuten nach dem Film, DVD

The THE KING’S SPEECH von Regisseur Tom Hooper verbindet geschickt menschliches Drama (das Stottern von Prinz Bertie, dem Herzog von York) mit wahren historischen Begebenheiten. Prinz Bertie (Colin Firth) leidet seit früher Kindheit unter einer Sprachstörung. (continue reading…)

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EASY MONEY / SNABBA CASH

by on Aug.15, 2011, under 5 Minuten nach dem Film

EASY MONEY / SNABBA CASH (OT)Vielleicht wäre es eine Idee, ein Scarface-Genre einzuführen für Streifen wie GOMORRHA – IM REICH DER CAMORRA, EASTERN PROMISES oder DEPARTED: UNTER FEINDEN, die schematische Einordnung von EASY MONEY wäre genau da (ab 15. September 2011). Dicht und real begleitet man in Stockholm drei charismatische Lead-Charaktere – smarter Schwede, aus dem Gefängnis entflohener Serbe und ein Geldeintreiber – wie sie nach Macht und Geld streben in einem modernen, harten Gangsterdrama.
JW, der gut aussehende, smarte Student (Joel Kinnaman), verdient sein Geld als Taxifahrer. In einer Gruppe zwielichtiger Araber wittert er seine Chance und wird ihr Geldverwalter. Verliebt in eine reiche Frau ist es sein Traum, zu den Reichen und Schönen Stockholms zu gehören. Jorge (Matias Padin Varela) bricht zu Beginn des Films aus dem Gefängnis aus. Er wird verfolgt und versteckt sich, will Schweden verlassen, aber vorher noch Geld besorgen für sich und eine Angehörige. Und Mrado (Dragomir Mrsic), Geldeintreiber eines erbarmungslosen Chefs, ist hinter Jorge her, plötzliche aber für seine kleine Tochter verantwortlich. Alle drei spüren ihr Talent, wittern ihre Chance und werden zerrieben im Gesellschaftsspiel um Drogen, Geld und Macht.

Ohne weitere Details des spannenden Inhaltsgeflechts vorweg zu nehmen, EASY MONEY zeigt keine italienischen Verpflechtungen, sondern paneuropäische Kriminalität. (continue reading…)

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EAT DRINK MAN WOMAN (1994)

by on Aug.01, 2011, under 5 Minuten nach dem Film, DVD

Es passiert mir häufig, dass ich morgens aufwache, und mein erster Gedanke am morgen gilt dem Film, den ich am Abend zuvor gesehen habe. So auch heute. Je nach Film kann diese Erfahrung sehr unterschiedlich sein. Der Film, den ich gestern Abend gesehen habe, heißt “Eat Drink Man Woman” und hat mich mit einem sehr schönen Gefühl der Ruhe und inneren Zufriedenheit aufwachen lassen.

Das liegt vielleicht daran, dass in dem Film die ganze Zeit gekocht wird: Taipeh, Mitte der neunziger Jahre: Die drei Schwestern Jia-Ning, Jia-Chien und Jia-Jen leben mit ihrem Vater zusammen unter einem Dach. Die Mutter ist vor einiger Zeit gestorben. Alle drei Schwestern sind unverheiratet und partnerlos und führen ganz unterschiedliche Leben. Die jüngste Schwester Jia-Ning jobbt in einem Fast Food Restaurant, die mittlere Jia-Chien ist erfolgreiche Geschäftsfrau in einer Fluggesellschaft und die älteste Jia-Jen hat sich dem Christentum zugewendet und arbeitet als Lehrerin. Vater Chu hilft als ehemaliger Chefkoch nach wie vor in der Küche eines teuren Hotels in Taipeh aus und bekocht seine drei Töchter jeden Sonntag aufs Üppigste mit traditioneller Chinesischer Küche (was Chu da alles zubereitet sieht wirklich köstlich aus!!!). Diese Sonntagsessen stellen gleichzeitig die Wendepunkte des Films dar, denn zu jedem Essen (ich zähle vier insgesamt) hat mindestens einer der Beteiligten den anderen etwas Wichtiges mitzuteilen.
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IM BAZAR DER GESCHLECHTER

by on Aug.01, 2011, under 5 Minuten nach dem Film

Informieren und mit diskutieren: Premiere Mittwoch, 3. August, 20 Uhr, Köln, Odeon, in Anwesenheit der Regisseurin Sudabeh Mortezai und der Produzenten. Zum Kinostart wird die Regisseurin auch am 5. August um 20.00 Uhr im Rollberg Kino in Berlin zu Gast sein – dabei sein und mit diskutieren wird dort die Frauenrechtlerin und Buchautorin Seyran Ateş. Alle Aufführungstermine (3.8.-16.9.) hier.

Auffällig viele Filme mit Geschichten über islamische Kulturen streifen gerade unseren Horizont. In einer unerwartet heiteren Variante gibt der Dokumentarfilm IM BAZAR DER GESCHLECHTER der iranisch-österreichischen Regisseurin Sudabeh Mortezai einen Einblick in die iranische Gesellschaft und das Phänomen der Zeitehe, das weitgehend unbekannt und für unsere Vorstellungen wie vereinbar mit dem rigiden muslimischen Glaubenssystem dort sein soll? (continue reading…)

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NICHTS ZU VERZOLLEN

by on Aug.01, 2011, under 5 Minuten nach dem Film

Mit NICHTS ZU VERZOLLEN reist Dany Boon zum zweiten Mal  in den Norden Frankreichs und  zudem in das wackere Königreich Belgien. Diesmal hat sich Monsieur Boon der angespannten Beziehungen zwischen den Franzosen und den Belgiern angenommen. Während Belgier Franzosen für versnobt halten, finden Franzosen Belgier ungehobelt und sprachbehindert. Mit anderen Worten, Belgier sind für die Franzosen so etwas wie die Ostfriesen für die Deutschen. Schweizer kommen übrigens gleich nach den Belgiern.

Boon selbst mimt Mathias Ducatel, einen französischen Zollbeamten, der kurz vor dem Schengener Abkommen, seinen Dienst in einem verschlafenen Kaff leistet. Auf der belgischen Seite des Schlagbaums arbeitet Ruben Vandevoorde (Benoit Poelvoorde), der seinen Hass auf die Franzosen in langen Schimpftiraden, erniedrigen Leibesvisitationen und gelegentlichen Handgreiflichkeiten Luft macht. (continue reading…)

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Beginners

by on Jul.30, 2011, under 5 Minuten nach dem Film

Oliver ist 38 und glaubt nicht mehr daran, dass man sich in seinem Alter noch einmal richtig verlieben kann. Hal ist 75



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ARSCHKALT

by on Jul.21, 2011, under 5 Minuten nach dem Film

Ab 21. Juli 2011 eine deutsche Komödie im Kino:
Der zynische Tiefkühlkostlieferant Berg (Herbert Knaup) muss wegen betrieblicher Umstrukturierungsmaßnahmen den nahezu talentfreien Kollegen Moerer (Johannes Allmayer) mit auf die tägliche Auslieferungsfahrt nehmen und anlernen. Für den Ex-Unternehmer anfangs schlicht eine Demütigung mehr. Abgesehen davon haben die gegensätzlichen Charaktere Berg und Moerer lebenstechnisch etwas gemeinsam: Beiden geht sprichwörtlich gerade „der Arsch auf Grundeis”.
Berg hat den Geburtstag seines alten Vaters vor sich und es gibt Einiges, was der nicht weiss. Der naiv-sonnige Moerer stiftet zwar allgemein Chaos, doch auch er versucht nur finanziell die Dinge wieder richtig zu biegen. Das schweißt zusammen, bringt Spaß und nebenbei erwärmt Chefin Lieke van der Stock (Elke Winkens), die Berg das alles eingebrockt hat, sein Herz. (continue reading…)

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KLEINE WAHRE LÜGEN

by on Jul.20, 2011, under 5 Minuten nach dem Film

Nach einer denkwürdigen ersten Szene in der die Kamera minutenlang jemanden verfolgt, dem ein Unfall widerfährt, ist man schon gleich zu Beginn mitten im Film und weiß, es geht nicht nur an die Lachmuskulatur, sondern noch in die Magengrube.
Nach dem Unfall kommen die Freunde des Verunglückten an sein Krankenbett und beschließen, den geplanten Urlaub auch ohne ihn anzutreten. Da er eh im Koma liegt, halten es alle in der achtköpfigen Gruppe für das Beste ihn zu Kräften kommen zu lassen, statt sinnlos an seinem Krankenbett zu sitzen.
Damit beginnt der jährliche Urlaub der kleinen Gruppe im Haus an der Atlantikküste (continue reading…)

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FASTEN AUF ITALIENISCH

by on Jul.17, 2011, under 5 Minuten nach dem Film

Nachdem ich das Wochenende davor Almanya gesehen hatte, habe ich mir letzten Montag “Fasten auf Italienisch” (L’Italien) angesehen, denn ich dachte, das reiht sich da vielleicht ganz gut ein. Der Film ist okay, aber ich hatte mir offen gesagt etwas mehr davon erhofft. Ich hatte auf so etwas wie wie das Französische Pendent zu Almanya gehofft, das ist es jedoch leider nicht.

Worum es geht: Dino Fabrizzi (Kad Merad – u.a. “Willkommen bei den Sch’tis“) ist erfolgreicher Verkäufer bei Maserati, seit einem Jahr glücklich in einer Beziehung zu Helené (Valérie Benguigui) und auch sonst ist in seinem Leben eigentlich alles in Butter. Die Sache hat nur einen Haken: Dino Fabrizzi ist eigentlich Mourad Ben Saoud. Um es im Alltag leichter zu haben, hat sich der Algerisch-stämmige Mourad einfach eine zweite Identität als lebenslustiger Italiener zugelegt. Das hat auch ganz gut funktioniert, bis Mourads Vater ernsthaft erkrankt und Mourad ihm verspricht, für ihn den Ramadan zu halten. (continue reading…)

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LE HAVRE

by on Jul.08, 2011, under 5 Minuten nach dem Film

Aki Kaurismäki ist ein bisschen soft geworden. In seinem neuen Film LE HAVRE sind (fast) alle Menschen gut, und alles wird auch gut, obwohl laut der kranken Arletty (berührend Kati Outinen, insbesondere, wenn sie französisch spricht) in ihrem Viertel keine Wunder geschehen.

Kurz zur Story. Marcel Marx (André Wilms) ist ein ehemaliger Autor und Bohemian, der jetzt zurück gezogen und leise mit seiner Frau Arletty und der Hündin Laika in Le Havre lebt und sich seinen bescheidenen Lebensunterhalt als Schuhputzer verdient. Kaurismäki ist ansonsten seiner Handschrift treu geblieben. Er zeigt Menschen mit bemerkenswerten Fressen in einem brökelnden Lebensumfeld, das von Melancholie durchzogen ist. Le Havre könnte auch in der Ukraine liegen, würden die Menschen nicht ihren Wein in einer Bar Tabac trinken und über Essen schwatzen. (continue reading…)

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THE WAY BACK – DER LANGE WEG

by on Jul.06, 2011, under 5 Minuten nach dem Film


Vom Regisseur von MASTER AND COMMANDER Peter Weir ist seit 30.06.11 mit THE WAY BACK wieder ein ruhiges und die Lebensbedingungen erforschendes Filmwerk in den Kinos. Erzählt wird die (wahre) Geschichte eines Polen und seiner Leidensgenossen, die von stalinistischen System ausgesiebt ihr Ende in einem sibirischen Arbeitslager fristen sollten. Trotz Minusgraden sahen diese Männer nur einen schnellen Ausbruch als Ausweg. Aus diesem wurde ein unvorstellbarer, über 5000 Kilometer langer Marsch bis in die Freiheit über die Mongolei und China, Tibet und Indien. (continue reading…)

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TRANSFORMERS 3

by on Jun.28, 2011, under 5 Minuten nach dem Film

The dark site of the moon wird von der Filmwelt entdeckt (vgl. auch die Nazi in IRON SKY – Filmstart 2012).



Als sehr fett aufgemachter 3D-Actionfilm mit exquisiten Designs und Effekten, und Witz (!) beginnt TRANSFORMERS 3 mit der Apollo-Mondmission von 1969. Was (fast) niemand weiß, Armstrong und Co. haben in ihren 20 Minuten auf dem Mond mehr entdeckt als offiziell verkündet (continue reading…)

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SCOTT PILGRIM VS. THE WORLD

by on Jun.28, 2011, under 5 Minuten nach dem Film

Scott Pilgrim vs. the world FilmplakatWow, was für ein Spektakel an Film!!! Ich bin komplett weggefegt: Eine Mischung aus Manga, Matrix und Kill Bill. Darum geht es in dem Film: Der Junge Scott Pilgrim (Michael Cera) spielt in einer kleinen Amateur-Rockband namens Sex Bob-Omb und dated nebenbei die Highschool-Schülerin Knives (die, wie ich erst nachlesen musste, fünf Jahre jünger sein soll als er – gespielt von Ellen Wong), als er Ramona (Mary Elizabeth Winstead) begegnet. Ramona ist alles, was Scott will, also bandelt er mit ihr an, was auch anfänglich gut funktioniert – aber die Sache hat einen Pferdefuß: Ramonas “Seven exes of evil” oder “seven evil exes”. Dabei handelt es sich um Ramonas Verflossene, die sich auf den Weg machen, Scott das Leben und seine Beziehung zu Ramona gründlich zu vermiesen. Aber nicht irgendwie! In klassischer Video-Spiel Manier muss Scott gegen einen nach dem anderen antreten und ihn besiegen. Da wäre zuerst Matthew, der Scott in vollem Emo-Outfit während eines Konzerts angreift, anschließend der Schauspieler Lucas Lee, den Ramona ebenfalls gedatet hat, dann ihr veganer Ex-Lover und Bassist Todd Ingram sowie Roxy Richter, mit der Ramona offenbar eine kurze lesbische Phase durchlebt hat, und schließlich die beiden Katayangai Zwillinge, die Ramona gleichzeitig gedatet hat. Gegen alle diese Gegner gewinnt Scott mehr oder weniger lässig und gewitzt – bis er Gideon Graves (Jason Schwartzman) trifft, der als Musikmanager arbeitet, sich inzwischen an Ramona heran gemacht hat und gleichzeitig noch Scotts Band Sex Bob-Omb unter Vertrag genommen hat. In einem spektakulären Endkampf in einem geheimen Club muss Scott sich ein letztes Mal beweisen. (continue reading…)

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ALMANYA – WILLKOMMEN IN DEUTSCHLAND

by on Jun.23, 2011, under 5 Minuten nach dem Film

ALMANYA – WILLKOMMEN IN DEUTSCHLANDALMANYA hält sich jetzt seit 10. März 2011 ganz beachtlich in den Top 10 der deutschen Programmkino-Charts und wurde vor zwei Wochen nun endlich auch von mir in Augenschein genommen. Der Film ist nicht so komisch, wie man eventuell erwarten konnte (also ich), aber er ist ein ausgezeichneter Familienfilm, der Respekt vor den Leistungen der türkischen Gastarbeiter hervorruft, ein Stück deutscher Geschichte aus Migrantenperspektive. Das zählt und ist super. Erzählt wird das fiktive Abenteuer des 1 Million und 1sten Türken, der sich zum Geld verdienen nach Deutschland aufmacht, später seine Familie nachholt, drei seiner vier Kinder erleben den Kulturschock mit, der jüngste ist hier geboren. Schön schachtelig erzählt, mit einem Mix aus Humor und ehrlichem Schmerz (continue reading…)

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THE KING’S SPEECH

by on Jun.05, 2011, under 5 Minuten nach dem Film

THE KING’S SPEECH hat mir sehr gut gefallen. Erstaunlicherweise passiert in diesem Film jedoch nicht viel. Was hier erzählt wird, ist nicht in erster Linie eine Geschichte im klassischen Sinne, sondern die Entwicklung einer Person und einer Freundschaft. Und obwohl das eigentlich relativ unspektakulär klingt, fesselt der Film von der ersten Minute. Am Ende hat man zwei Stunden im Kino gesessen und kann sich selbst nicht erklären, wo die Zeit geblieben ist.

Worum es in dem Film geht, ist wohl hinreichend bekannt – Albert Frederick Arthur George, Herzog von Yorkshire und Vater von Elizabeth II. (ja genau, DIE Queen Elizabeth) stottert. F-f-f-fürchterlich. Er hat schon diverse Ärzte ausprobiert und eigentlich die Hoffnung aufgegeben, als seine Frau (die reizende Helena Bonham Carter – u.a. bekannt aus Fight Club oder Harry Potter) ihn zu dem australischen Sprachtherapeuten Lionel Logue (Geoffrey Rush) schleift. Die beiden äußerst starrköpfigen Männer entwickeln über die Zeit hinweg aus ihrer Arzt-Patienten-Beziehung eine richtige Freundschaft. Am Ende soll “Bertie” (wie er von Logue genannt wird) zum König gekrönt werden und anlässlich des Eintritts Großbritanniens in den zweiten Weltkriegs eine Rede im Rundfunk halten. Mit dieser Rede endet der Film dann auch. (continue reading…)

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DAS SCHMUCKSTÜCK (POTICHE)

by on May.25, 2011, under 5 Minuten nach dem Film

Die Komödie DAS SCHMUCKSTÜCK (2010) von François Ozon führt uns zurück in das Jahr 1977, als die Fronten noch klar waren. Es gab die Bürgerlichen und die Kommunisten, es gab die Arbeiter und die Fabrikbesitzer (entweder Arschlöcher oder gütige Patriarchen, aber auf keinen Fall austauschbaren Geschäftsführer internationaler Finanzkonzerne), und es gab die Ehemänner und die Ehefrauen.
DAS SCHMUCKSTÜCK / POTICHE
Susanne Pujols (Catherine Deneuve) Rolle im Leben scheint am Anfang sehr klar. Sie ist die wohlhabende Gattin des cholerischen Chefs einer Regenschirmfabrik, von ihm nicht ernst genommen und regelmäßig betrogen, die sich ihr Leben verschönt, indem sie Rosen züchtet, Gedichte schreibt und Zwiegespräche mit Eichhörnchen führt. Ihre Tochter Joelle sagt ihr, durchaus mit einiger Verachtung, „Du bist doch nur ein Schmuckstück!“ (continue reading…)

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WIR SIND WAS WIR SIND (SOMOS LO QUE HAY)

by on May.24, 2011, under 5 Minuten nach dem Film

WIR SIND WAS WIR SIND (Somos lo que hay)Seltener Arthouse-Horror mit schaurigen Ingredienzien: Kannibalengeschichte, düster und obsessiv, erdrückendes Schauspiel, dissonante Musik, gruselige Horroreffekte, Nachwirkungen als Adoleszenz- und Familien-Drama. Das hat schon das Festival von Cannes 2010 bemerkt und gewürdigt bei der „Quinzaine des Réalisateurs“. Das Fantasy Filmfest zeigte ihn auch. Deutscher Kinostart 2. Juni 2011.

Ein älterer Mann stirbt anonym in einem Einkaufszentrum in Mexico-City. Auf ihn wartet seine Familie, von der man erfährt, dass sie Kannibalen sind und hungern, ohne dass der Vater auf die Jagd nach Huren geht.
Bestimmt sich um den Nahrungserwerb zu kümmern, wird der älteste Sohn, der sein Talent erst unter Beweis stellen muss. Einige Fehlschläge und die Leiche des Vaters legen eine Spur zur Familie. Die korrupte Polizei, für die ein Menschenleben nichts wert ist und bleibt, nimmt sich dem Fall an. (continue reading…)

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DINNER FOR SCHMUCKS (DINNER FÜR SPINNER)

by on May.23, 2011, under 5 Minuten nach dem Film

Eine klassische Verwechslungskomödie von Regisseur Jay Roach (Meet the parents, Meet the fockers) – die Storyline ist schnell erzählt: Tim (Paul Rudd), gut verdienend und liiert mit der hübschen Julie (Stephanie Szostak), strebt eine Beförderung in seiner Firma an. Um dies zu erreichen, soll er zu einem “Idiotendinner”, das seine Manager-Kollegen veranstalten, einen Trottel mitbringen. Wer den größten Trottel mitbringt, gewinnt. Gott winkt mit dem Zaunpfahl und schickt ihm Barry (Steve Carel), der aus toten Mäusen pittoreske Diaramen bastelt (z.B. Klassiker der Weltmalerei wie die Mona Lisa oder Edward Munch’s Schrei) indem dieser Tim unlängst vor’s Auto läuft. Was folgt, ist klassischer Klamauk: Barry nistet sich bei Tim ein, ruft die Stalkerin aus Schultagen auf den Plan, vertreibt die Freundin und findet am Ende doch raus, dass Tim ihn nur benutzt, wodurch unser Held Tim abstürzt. Dennoch, wie üblich in solchen Geschichten, wendet sich alles zum Guten und es gibt ein Happy End.

An einigen Stellen ist der Film so klamaukig, und die Verwechslungen so absurd, dass ich es nicht ertragen konnte weiter zuzusehen, und aus dem Zimmer gegangen bin. Auf der einen Seite, weil man sich vor so viel “Blödheit” natürlich an den Kopf greift, auf der anderen Seite, weil es langweilig ist, da vorhersehbar: Solche Dinge hat man schon so oft gesehen, dass sie den Film eigentlich nur unnötig strecken, die eigentliche Geschichte jedoch nicht wirklich voran treiben. (continue reading…)

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PIRATES OF THE CARIBBEAN – FREMDE GEZEITEN

by on May.16, 2011, under 5 Minuten nach dem Film

PIRATES OF THE CARIBBEAN – FREMDE GEZEITENHier kommt er mit gehissten Segeln, der heiß ersehnte vierte Teil der PIRATES OF THE CARIBBEAN, zu deutsch FREMDE GEZEITEN (ab 19. Mai 2011). Ein Mann, wie Jack Sparrow (Johnny Depp, was soll man mehr sagen als „hmmm“, „aaaaah!“ und „Prost!“) ändert sich nicht. Kaum hat er seinen Freund Joshamee Gibbs (Kevin R. McNally), als Richter verkleidet, vor der Guillotine gerettet, wird er vom englischen König zwangsrekrutiert, um die englische Marine vor den Spaniern auf den sieben Weltmeeren zur Quelle der Jugend zu führen. Das kommt für ihn schon alleine deswegen nicht in Frage, weil als Kapitän der Mission sein alter Lieblingsrivale Hector Barbossa (Geoffrey Rush) vorgesehen ist.

Außerdem ist Sparrow zu Ohren gekommen, dass jemand, der sich als Sparrow höchst selbst ausgibt, Seemänner rekrutiert. Wie sich herausstellt, handelt es sich um Angelica (betörend: Penélope Cruz), mit der Sparrow schon einmal das Vergnügen hatte und die ihm an Furchtlosigkeit und Skrupellosigkeit in nichts nachsteht. Angelica zwingt Sparrow, sie zusammen mit dem berüchtigten Piraten Blackbeard (Ian McShane) zur Quelle der Jugend zu begleiten, die auch ihr Ziel ist. (continue reading…)

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UTOPIA IN ETHIOPIA – THE AWRA AMBA STORY

by on May.15, 2011, under 5 Minuten nach dem Film

Film und Folgen. Nachdem die Dokumentation UTOPIA IN ETHIOPIA – THE AWRA AMBA STORY fertig war, entstand bei den Filmemachenern Paulina Tervo (Regie, Produktion), Serdar Ferit (Co-Regie, Kamera) und Pati Keilwerth (Produktion) die Idee, eine High School für diesen wunderbaren Ort zu schaffen.

Der Hintergrund: Awra Amba ist eine kleine, ländliche Gemeinde in der Amhara Region im Nord-Westen von Äthiopien. Es gibt etwas über 400 Einwohner in Awra Amba aus verschiedenen Teilen des Landes, aus verschiedenen kulturellen, religiösen und ethnischen Hintergründen. Die Gemeinde spricht sich gegen die traditionelle, patriarchalische Gesellschaft aus. Awra Amba glaubt an Bildung, gleich Arbeitsteilung und die Gleichstellung von Männern und Frauen. Sie glauben an eine gerechtere Welt, wo Menschen nicht zu leiden haben.

Spenden für die Highschool kann man noch 9 Tage lang hier: http://www.indiegogo.com/Awra-Amba-School.

Mehr Informationen zum Film sind hier verfügbar: http://www.awraamba.com.

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WILLKOMMEN IN CEDAR RAPIDS

by on May.10, 2011, under 5 Minuten nach dem Film

CEDAR RAPIDS erzählt eine gängige Geschichte: ein Kleinstadt-Blauauge namens Tim Lippe (Ed Helms) reist in eine Metropole (nun gut, in diesem Fall eine mittlere Großstadt in Iowa) und erlebt dort allerlei bizarre Abenteuer. Seine gute Seele nimmt, zu unser aller Freude, aber keinen Schaden. Was als Story erstmal klischeehaft und langweilig klingt, hat Regisseur Miguel Arteta in eine schnelle und witzige Komödie verwandelt.

Tim ist 34 Jahre alt und Versicherungsagent mit einem „Tu Gutes“-Berufsethos. Tims Eltern sind tot. Sein Boss hat die Rolle des Vaters übernommen, und als Mutterersatz dient ihm seine Grundschullehrerin Macy (sehr charming: Sigourney Weaver), mit der er eine Affäre hat, nicht ohne in Folge eine Ehe anzustreben.

Als ein Kollege unter dubiosen Umständen stirbt, muss ausgerechnet Tim das erste Mal in seinem Leben ein Flugzeug besteigen und die Firma auf der Jahresversammlung der Versicherungsagenturen des Mittleren Westens vertreten. Speziell geht es darum, eine Auszeichnung zu gewinnen (continue reading…)

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BAD BOY KUMMER 5. Mai 2011, 20:15 Uhr im FaF, Berlin

by on May.03, 2011, under 5 Minuten nach dem Film

W-film würde sich sehr freuen, wenn dieser Termin die Runde macht. Voilà!
BAD BOY KUMMER – Premiere am 5. Mai 2011 um 20:15 Uhr im FaF, Berlin

“Kunst ist, wenn du damit durchkommst.” Andy Warhol
Tom Kummers Interviews waren Kult, seine Spezialität: Hollywood. Er traf Sharon Stone, Sean Penn oder Bruce Willis zu langen, ernsthaften Gesprächen, nach denen sich namhafte Zeitungen und Magazine die Finger leckten. Vier Jahre lang belieferte Kummer seriöse Blätter in Deutschland und der Schweiz, bis er aufflog – die Interviews waren alle frei erfunden, die Bekenntnisse der Stars ein Produkt aus Kummers Phantasie. (continue reading…)

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