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BURN AFTER READING

by on Oct.15, 2008, under 5 Minuten nach dem Film

Burn after reading – warum der Film diesen Titel trägt, kann ich nur erahnen. Dreh- und Angelpunkt der Story ist tatsächlich eine selbstgebrannte CD, die unvermittelt in einem Fitnessstudio auftaucht. So viel kann man hier glaub ich verraten, ohne dem Film allzu doll vorzugreifen. Ansonsten ist der Streifen herrlich erfrischend, ohne Moral, ohne Sinn und auch ohne “kartasischen” Reinigungseffekt – und eben gerade deswegen erfrischend. Im Gegensatz zu “Fargo”, der noch annähernd so etwas wie eine moralische Komponente hatte (für die Guten – schwangere Komissarin – wird alles gut, die anderen kommen irgendwie unter), fehlt diese hier tatsächlich völlig. Es gibt kein Gut und Böse und auch die Story ist bereits nach einer halben Stunde nur noch schwerlich innerlich zu rekapitulieren. Spielt auch eigentlich keine Rolle. Am Ende geht alles irgendwie aus. Und lustig ist der Film! Ich habe an einigen Stellen herzhaft gelacht. Empfehlung: Auf jeden Fall angucken (wenn möglich im Original, aber ohne mU).

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THE DARJEELING LIMITED

by on Aug.30, 2008, under DVD

Gestern haben wir auf Video (DVD) den Film “The Darjeeling limited” gesehen. Der Plot ist schnell erzählt: Drei zerstrittene Brüder (der älteste gespielt von Owen Wilson, der offenbar in keinem Wes Anderson Film mehr fehlt) fahren mit dem Zug auf eine spirituelle Reise durch Indien um zu sich selbst und wieder zueinander zu finden.
Wie andere Wes Anderson Filme auch, besticht auch dieser besonders durch seine leuchtenden Farben und tollen Requisiten – da der Film in Indien spielt trifft auf ihn sogar noch mehr zu, als auf seine Vorgänger (auf der DVD unbedingt das “Featurette” angucken!). Ein weiteres Element, das zu jedem von Andersons Filmen zu gehören scheint, sind die Charaktäre, die immer leicht sediert oder entrückt oder wie nicht ganz von dieser Welt wirken. Das macht die Filme zur ausgezeichneten Unterhaltung nach einem Joint, aber da ich das Kiffen vor geraumer Zeit aufgegeben habe, ist auch genau das Problem des Films: Er ist zu langsam, der rote Faden geht mitunter verloren und ebenso fühlt man sich zwischenzeitlich als (nüchterner) Zuschauer. Bei Andersons anderen Filmen wie den Royal Tenenbaums oder Life Aquatic ist das ähnlich, dennoch fand ich diese beiden insgesamt sehenswerter. Auf einer Skala von 1 bis 10 (10 = sehr gut) würde ich dem “Darjeeling limited” daher nur eine 5 geben.

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THANK YOU FOR SMOKING

by on Jan.20, 2008, under 5 Minuten nach dem Film

Der Film hat bei IMDB im Voting 8 von 10 Punkten bekommen. Warum ist mir jedoch nicht so ganz klar. Der Film ist nicht schlecht, aber allenfalls Durchschnitt. Die Charaktere machen keine größeren Wandlungen durch und auch sonst passiert handlungsmäßig nicht wirklich viel. Der Film plätschert eben so dahin. Es geht um den Pressesprecher der Lobbyisten-Vereinigung der Tabakindustrie und um die dahinterstehende Auslegung der Wahrheit zugunsten der Tabakindustrie. Glücklicherweise ist dieser Film jedoch keine Moralkeule sondern schafft es meiner Meinung nach, die Sache objektiv zu beleuchten (was bei diesem Thema gar nicht so einfach ist). Schade nur, dass ich beim Anschauen des Films keine Zigaretten am Start hatte ;-)

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STERBEN FÜR ANFÄNGER

by on Jan.19, 2008, under 5 Minuten nach dem Film

Wie so oft muss man leider auch in diesem Fall sagen, dass der Original-Titel des Films (“Death at a funeral” – Tod bei einem Begräbnis) die Sache wesentlich besser trifft als die Deutsche Übersetzung. Denn genau darum geht es in diesem Film – jemand stirbt bei einem Begräbnis. Es liegt in der Natur der Sache, dass dieses Ereignis einiges an Trubel und vor allem eine Menge “delikater” Situationen erzeugt. Der Tod eines der Trauergäste ist aber nicht das einzige, das diese Trauerfeier zu einem äußerst chaotischen Erlebnis macht – auch einige andere Klamauk-Klassiker (die versehentliche Verwechslung von Valiumtabletten mit LSD und daraus entstehnde Verhaltensmuster des Konsumenten) sorgten dafür, dass ich mich köstlich amüsiert habe. “Spud” aus Trainspotting liefert eine reizende Performance als Stalker und sieht immer noch genauso schlacksig und verschroben aus, wie vor zehn Jahren als verpeilter Speed-Freak.

Auch wenn viele der Gags und Einfälle in diesem Film nicht wirklich neu sind, macht der Film sehr viel Spaß. Bei einigen Szenen habe ich mich wirklich weggeschmissen.

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I AM LEGEND

by on Jan.18, 2008, under 5 Minuten nach dem Film

Der Film war nicht so schlimm, wie ich dachte. Das heißt nicht, dass man ihn mögen muss, aber ich fand den Film okay. Er war erstaunlicherweise extrem kurzweilig und es gab weniger Szenen, bei denen ich mich gelangweilt habe (die gleiche Kampf-/Actionszene in der hunderttausendsten Variation – gähn), als bei anderen Filmen dieser Art (Independence Day, Day after tomorrow etc.).

Schade fand ich, dass die “Zombies” computeranimiert waren und daher alle ein bißchen wie Gollum aussahen und sich bewegten. Das hätte man mit ein bißchen Schminke und den entsprechenden Statisten besser hinbekommen können!

Angeblich hat die Geschichte im Buch ja kein Happy End – nun ja, ich war schon froh, dass der Film nicht wie üblich mit der heilen amerikanischen Familie geendet hat ;-)

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STRANGER THAN FICTION

by on Jan.18, 2008, under 5 Minuten nach dem Film

Stranger than Fiction - Will Ferrell

Ich habe diesen Film auf Video gesehen. Keine Ahnung, wann der überhaupt im Kino lief, ich hatte vorher noch nie von dem Film gehört. Aber ich fand ihn super! Er ist ein bißchen wie “Being John Malkowich”, aber auch irgendwie anders. Heiterer, finde ich, und möglicherweise mit etwas weniger Tiefgang. Der Soundtrack ist auch hübsch und sehr erfrischend! Mal wieder ein bißchen alte Punkmusik…

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LITTLE MISS SUNSHINE

by on Feb.26, 2007, under 5 Minuten nach dem Film

Ein großartiger Film! Berührend und lustig zugleich. Eine Familie fährt mit einem alten VW-Bus zu einem Schönheitswettbewerb für “little misses” von Albuquerque nach Californien. Auf Ihrem etwa 800 Meilen langen Weg gibt nicht nur das Auto immer weiter den Geist auf, sondern auch die Familie wird mit einigen Zerreißproben konfrontiert – was die sechs unterschiedlichen Charaktere jedoch am Ende nur umso mehr zusammen schweißt. Zum Schluss gibt es noch eine lustige Überraschung, die im Zuschauer die Frage aufwirft, wer in diesem Film die richtigen Freaks sind… Was mir an diesem Film am besten gefallen hat war, dass er nicht die Standard-Moral à la “Loser sind am Ende doch die eigentlichen Gewinner” vertritt, sondern dass die Loser in diesem Film einfach mal verdammt cool sind und damit zeigen, dass es eigentlich ganz okay ist, auch mal ein Loser zu sein.

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