Tag: DavidFincher
The Curious Case of Benjamin Button
by inna on Jul.04, 2009, under Frisch aus der Konserve - [dvd]

- Image by Getty Images via Daylife
Der Film „Der seltsamer Fall von Benjamin Button“ ist ein seltsamer Film. Ein seltsamer Film für David Fincher, weil er so „normal“ und ruhig zu sein scheint. Wo sind die Mörder, die Blutströme und das Suspense? Die Regeln zu brechen ist eine Regel für Fincher.
Eine Geschichte von F. Scott Fitzgerald wird verfilmt. Aber Fincher täte sich Leid irgendeine, wenn auch von einem Genie geschriebene, Geschichte nur zu verfilmen. Er und der Drehbuchautor Eric Roth erschaffen sie neu. Aus einer Kurzgeschichte wird ein Epos. (continue reading…)
Zodiac
by Su on Jun.21, 2007, under 5 min nach dem Film
David Fincher hat’s echt schwer. Was er an neuen Filmen anpackt wird mit seinen großen Meilensteinen ‘Fight Club’ und ‘Seven’ verglichen. So geht’s auch ‘Zodiac’, und wie schon ‘Panic Room’ spielt der neue Film nicht in der obersten Liga.
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Stay
by lx on Mar.14, 2006, under 5 min nach dem Film, Misc
Die Geschichte eines angekündigten Selbstmordes mit Ewan McGregor und Naomi Watts gerät schnell zum lynch’schen Verwirrspiel. “Stay” strotzt nur so von querverweisen zu “Sixth Sense”, “Vanilla Sky”, “Fight Club”, gar “Mullholland Drive”… all die Filme, die damit spielen, dass das, was der Zuschauer sieht, nicht das ist, was geschieht. Und rein visuell – vor allem beim Schnitt – steht der Film weit über dem, was die immer konfuser werdende Handlung halten kann. Denn der 1969 in Ulm geborene Regisseur Marc Forster (“Monster’s Ball”) ist (noch) kein David Fincher und erst recht kein David Lynch. Die Auflösung des Verwirrspiels am Ende lässt nur wenig Raum für Interpretationen und ist eher enttäuschend. Eine kurze Reflexion des Filmes macht da eher ärgerlich… denn letztendlich diente das Verwirrspiel vor allem dazu den Zuschauer hinters Licht zu führen, ohne Rücksicht auf den Zusammenhalt der Story. Und so schafft es “Stay” höchstens in die 2. Liga der “Die Eulen sind nicht, was sie scheinen”-Filme, um es mit einem Twin-Peaks-Lynch-Zitat zu sagen.
S P O I L E R:
Ein Gag zieht sich durch den ganzen Film, der schlussendlich auch zweifelsfrei klar macht, was man da auf der Leinwand gesehen hat. Sam Foster (McGregor) rennt den ganzen Film über mit Hochwasser herum – (also mit zu kurzen Hosen). Der Schlüssel zur Handlung ist: Warum sind seine Hosen immer zu kurz? Dazu muss man sich die Schluss-Szene ganz genau anschauen, vor allem die Körperhaltung von Sam Foster… Gerade wegen dieses echt brillanten Gags, tut es um so weher, dass der Film dann doch nur Durchschnitt bleibt. Das Potenzial für etwas mehr war wohl vorhanden.



