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Was für ein großartiger Film! Ich habe lange nicht mehr so einen bewegenden Zeichentrickfilm gesehen. Es geht um einen alten Mann namens Carl Frederickson, der seine Lebensmitte weit überschritten hat und nun noch einmal ein großes Abenteuer in Angriff nimmt: Der Lebenstraum von ihm und seiner Frau war es immer gewesen, ein Haus in Südamerika zu haben. Wie es nun aber im Leben so ist, kam immer irgendetwas dazwischen, das die beiden daran gehindert hat, ihren Lebenstraum zu verwirklichen. Nun ist die geliebte Frau gestorben (Achtung, Heulszene bereits nach den ersten 20 Minuten des Films) und er findet sich als einsamer, verschlossener, resignierter, alter Mann wieder. Als er dann auch noch aufgrund eines tätlichen Übergriffs mit einer Bratpfanne auf einen Immobilienhai ins Altersheim soll, beschließt Carl kurzerhand, sein Haus samt Möbeln mit Hilfe hunderter bunter Luftballons nach Südamerika zu fliegen. Was er jedoch nicht ahnt ist, dass der kleine Pfadfinderjunge Russel mit “an Board” ist. Gemeinsam fliegen die beiden nach Südamerika und Carl erlebt das größte Abenteuer seines Lebens. Am Ende ist Carl ein anderer Mensch: offen, heiter und interessiert und zeigt damit, dass es für einen Menschen nie zu spät ist, sich zu ändern. Ich bin sehr gerührt aus dem Kino gegangen, und wieder einmal hat Pixar m.E. gezeigt, dass sie nicht nur Filme für Kinder, sondern auch für Erwachsene machen. Und das trifft auf diesen Film sogar noch mehr als auf alle vorigen zu. Leider kommt der Film bei uns erst Mitte September, also in zwei Monaten, ins Kino.

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