„Es ist nicht schlecht. Aber schrecklich.“
Zweimal werden dieses Zeilen gesprochen in dem beeindruckenden „JUD SÜSS – FILM OHNE GEWISSEN“ von Oskar Roehler, der immer brillanter wird. Zweimal geht es um die Propaganda-Kunst der Nazis. Der Schrecken steckt zwischen den Zeilen eines Drehbuchs und eines Kindergedichts.
Ein Teil deutscher Filmgeschichte ist, dass um 1939 der Schauspieler und Lebemann Ferdinand Marian unter anderem von Joseph Goebbels und Regisseur Veit Harlan vorgesehen war, den Prototyp eines Juden zu spielen im größten Propaganda-Film der Nazis „Jud Süss“. (more…)








