Um es vorweg zu nehmen: Ich habe kein besonders entspanntes Verhältnis zu Pornographie. Genauer gesagt finde ich Pornographie ziemlich abstoßend. Daran hat dieser Film nicht viel geändert. Ich finde Pornographie nicht besser oder schlechter als vorher, habe aber einige (mehr oder weniger) interessante Dinge über die Menschen erfahren, die in diesem Metier arbeiten. (more…)
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9to5 – days in porn
Sunday, August 2nd, 2009Control
Saturday, July 25th, 2009Was für ein großartiger Film! Ich mochte Joy Division schon immer, wusste, dass der Sänger gestorben war, aber nie, unter welchen Umständen und weshalb und vor allem – so jung!!! Eigentlich wusste ich überhaupt nichts über Joy Division außer, dass sie eine britische Band aus den 80ern sind aus denen sich später New Order formiert hat.
Der Film basiert auf der Autobiografie von Ian Curtis Frau, Deborah Curtis, “Touching from a distance”. (more…)
Ice Age 3
Friday, July 24th, 2009Ich hatte von einer Kollegin gehört, dass dies der beste Film in der Trilogie sei. Nun ja, so ganz kann ich mich ihrer Meinung leider nicht anschließen. Der Film ist nicht schlecht, dennoch würde ich eher sagen, er ist der schlechteste in der Trilogie. Vielleicht liegt das ganz einfach daran, dass ich zu sehr Realistin bin – ich kann mir nicht vorstellen, dass es unter einer “normalen” Welt aus Eis noch einmal eine zweite, tropische Welt mit Dinosaurierern gibt (wie soll denn das gehen????
).
Inhaltlich geht es in diesem Teil darum, dass Sid beim Versuch, 3 Tyrannosaurus Rex Babies zu adoptieren, von der Mutter mit in die Dinosaurier “Unterwelt” geschleppt wird und “die Herde” (also Diego, Manni, Elli und die beiden Opussums) ihn natürlich zu retten versuchen. Dabei treffen sie auf einen ziemlich schrägen Vogel, oder besser gesagt, ein Wiesel – noch genauer: ein Abenteuer-Wiesel, Draufgänger und Aussteiger! Dieser neue Charakter belebt den Film, der ansonsten leider nicht viel Neues zu bieten hat.
The Proposal (deutscher Titel: Selbst ist die Braut)
Sunday, July 19th, 2009Obwohl klassischer Hollywood-Kitsch / Schnulz, ein schöner Film! Die taffe Karrieriefrau Margaret Tate (im Büro nur noch als “es” bezeichnet) ist drauf und dran, in ihre Heimat Kanada abgeschoben zu werden, da Ihr Visum ausgelaufen ist. Da kommt ihr die rettende Idee: (more…)
Up
Sunday, July 19th, 2009Was für ein großartiger Film! Ich habe lange nicht mehr so einen bewegenden Zeichentrickfilm gesehen. Es geht um einen alten Mann namens Carl Frederickson, der seine Lebensmitte weit überschritten hat und nun noch einmal ein großes Abenteuer in Angriff nimmt: Der Lebenstraum von ihm und seiner Frau war es immer gewesen, ein Haus in Südamerika zu haben. Wie es nun aber im Leben so ist, kam immer irgendetwas dazwischen, das die beiden daran gehindert hat, ihren Lebenstraum zu verwirklichen. (more…)
Harry Potter und der Halbblutprinz
Sunday, July 19th, 2009Leider, leider muss ich sagen, dass ich von dem Film ein wenig enttäuscht war. Also nicht nur ein wenig, sondern sogar ziemlich. Ich habe versucht, den roten Faden innerhalb des Filmes zu finden, aber leider ist es mir nicht so recht gelungen. Wohingegen sich mir der rote Faden im Buch eindeutig präsentiert hat: Es geht um die Vergangenheit Voldemorts und wie dieser zu dem wurde, was er ist. Gleichzeitig bekommt die ziemlich anonyme Figur Voledmort dadurch so etwas wie einen plastischen Charakter, der ihr bis dato gefehlt hatte (let’s face it, bisher war er einfach immer nur igendwie “der Böse”, ziemlich stereotyp und ohne irgendeine Tiefe). Dieser Aspekt kommt jedoch im Film leider überhaupt nicht raus. Es gibt zwei “Rückblenden” in die Kindheit Voldemorts mittels des Denkariums, aber das ist leider nicht genug, um die Figur für den Zuschauer hinreichend zu erklären. Stattdessen dümpelt der Film mit langweiligen Teenager-Love-Stories vor sich hin, die jedoch zur eigentlichen Story nicht viel beitragen und im Buch eher Beiwerk sind. Man mag argumentieren, dass die Mehrheit oder zumindest ein Großteil der Zuschauer das Buch sowieso schon kennt und daher weiß, worum es eigentlich gehen soll, aber das ist dennoch keine Rechtfertigung, die “literarische” Vorlage so zu entfremden.
Knowing
Monday, April 20th, 2009Oh je oh je. Okay, zugegebenermaßen, ich war in einem emotional etwas derrangierten Zustand, als ich diesen Film gesehen habe. Dennoch konnte das nicht davon ablenken, dass der Film inhaltlich ziemlicher Mist ist. Hier eine kurze Zusammenfassung (Achtung, Spoiler!): Der Sohn eines Astrophysikers erhält ein Bild mit Zahlenreihen, (more…)
Burn after reading
Wednesday, October 15th, 2008Burn after reading – warum der Film diesen Titel trägt, kann ich nur erahnen. Dreh- und Angelpunkt der Story ist tatsächlich eine selbstgebrannte CD, die unvermittelt in einem Fitnessstudio auftaucht. So viel kann man hier glaub ich verraten, ohne dem Film allzu doll vorzugreifen. Ansonsten ist der Streifen herrlich erfrischend, ohne Moral, ohne Sinn und auch ohne “kartasischen” Reinigungseffekt – und eben gerade deswegen erfrischend. Im Gegensatz zu “Fargo”, der noch annähernd so etwas wie eine moralische Komponente hatte (für die Guten – schwangere Komissarin – wird alles gut, die anderen kommen irgendwie unter), fehlt diese hier tatsächlich völlig. Es gibt kein Gut und Böse und auch die Story ist bereits nach einer halben Stunde nur noch schwerlich innerlich zu rekapitulieren. Spielt auch eigentlich keine Rolle. Am Ende geht alles irgendwie aus. Und lustig ist der Film! Ich habe an einigen Stellen herzhaft gelacht. Empfehlung: Auf jeden Fall angucken (wenn möglich im Original, aber ohne mU).
The Darjeeling limited (Wes Anderson)
Saturday, August 30th, 2008Gestern haben wir auf Video (DVD) den Film “The Darjeeling limited” gesehen. Der Plot ist schnell erzählt: Drei zerstrittene Brüder (der älteste gespielt von Owen Wilson, der offenbar in keinem Wes Anderson Film mehr fehlt) fahren mit dem Zug auf eine spirituelle Reise durch Indien um zu sich selbst und wieder zueinander zu finden.
Wie andere Wes Anderson Filme auch, besticht auch dieser besonders durch seine leuchtenden Farben und tollen Requisiten – da der Film in Indien spielt trifft auf ihn sogar noch mehr zu, als auf seine Vorgänger (auf der DVD unbedingt das “Featurette” angucken!). Ein weiteres Element, das zu jedem von Andersons Filmen zu gehören scheint, sind die Charaktäre, die immer leicht sediert oder entrückt oder wie nicht ganz von dieser Welt wirken. Das macht die Filme zur ausgezeichneten Unterhaltung nach einem Joint, aber da ich das Kiffen vor geraumer Zeit aufgegeben habe, ist auch genau das Problem des Films: Er ist zu langsam, der rote Faden geht mitunter verloren und ebenso fühlt man sich zwischenzeitlich als (nüchterner) Zuschauer. Bei Andersons anderen Filmen wie den Royal Tenenbaums oder Life Aquatic ist das ähnlich, dennoch fand ich diese beiden insgesamt sehenswerter. Auf einer Skala von 1 bis 10 (10 = sehr gut) würde ich dem “Darjeeling limited” daher nur eine 5 geben.
Thank you for smoking
Sunday, January 20th, 2008Der Film hat bei IMDB im Voting 8 von 10 Punkten bekommen. Warum ist mir jedoch nicht so ganz klar. Der Film ist nicht schlecht, aber allenfalls Durchschnitt. Die Charaktere machen keine größeren Wandlungen durch und auch sonst passiert handlungsmäßig nicht wirklich viel. Der Film plätschert eben so dahin. Es geht um den Pressesprecher der Lobbyisten-Vereinigung der Tabakindustrie und um die dahinterstehende Auslegung der Wahrheit zugunsten der Tabakindustrie. Glücklicherweise ist dieser Film jedoch keine Moralkeule sondern schafft es meiner Meinung nach, die Sache objektiv zu beleuchten (was bei diesem Thema gar nicht so einfach ist). Schade nur, dass ich beim Anschauen des Films keine Zigaretten am Start hatte
Sterben für Anfänger
Saturday, January 19th, 2008Wie so oft muss man leider auch in diesem Fall sagen, dass der Original-Titel des Films (“Death at a funeral” – Tod bei einem Begräbnis) die Sache wesentlich besser trifft als die Deutsche Übersetzung. Denn genau darum geht es in diesem Film – jemand stirbt bei einem Begräbnis. Es liegt in der Natur der Sache, dass dieses Ereignis einiges an Trubel und vor allem eine Menge “delikater” Situationen erzeugt. Der Tod eines der Trauergäste ist aber nicht das einzige, das diese Trauerfeier zu einem äußerst chaotischen Erlebnis macht – auch einige andere Klamauk-Klassiker (die versehentliche Verwechslung von Valiumtabletten mit LSD und daraus entstehnde Verhaltensmuster des Konsumenten) sorgten dafür, dass ich mich köstlich amüsiert habe. “Spud” aus Trainspotting liefert eine reizende Performance als Stalker und sieht immer noch genauso schlacksig und verschroben aus, wie vor zehn Jahren als verpeilter Speed-Freak.
Auch wenn viele der Gags und Einfälle in diesem Film nicht wirklich neu sind, macht der Film sehr viel Spaß. Bei einigen Szenen habe ich mich wirklich weggeschmissen.
I am legend
Friday, January 18th, 2008Der Film war nicht so schlimm, wie ich dachte. Das heißt nicht, dass man ihn mögen muss, aber ich fand den Film okay. Er war erstaunlicherweise extrem kurzweilig und es gab weniger Szenen, bei denen ich mich gelangweilt habe (die gleiche Kampf-/Actionszene in der hunderttausendsten Variation – gähn), als bei anderen Filmen dieser Art (Independence Day, Day after tomorrow etc.).
Schade fand ich, dass die “Zombies” computeranimiert waren und daher alle ein bißchen wie Gollum aussahen und sich bewegten. Das hätte man mit ein bißchen Schminke und den entsprechenden Statisten besser hinbekommen können!
Angeblich hat die Geschichte im Buch ja kein Happy End – nun ja, ich war schon froh, dass der Film nicht wie üblich mit der heilen amerikanischen Familie geendet hat
Stranger than fiction
Friday, January 18th, 2008Ich habe diesen Film auf Video gesehen. Keine Ahnung, wann der überhaupt im Kino lief, ich hatte vorher noch nie von dem Film gehört. Aber ich fand ihn super! Er ist ein bißchen wie “Being John Malkowich”, aber auch irgendwie anders. Heiterer, finde ich, und möglicherweise mit etwas weniger Tiefgang. Der Soundtrack ist auch hübsch und sehr erfrischend! Mal wieder ein bißchen alte Punkmusik…
Little Miss Sunshine
Monday, February 26th, 2007Ein großartiger Film! Berührend und lustig zugleich. Eine Familie fährt mit einem alten VW-Bus zu einem Schönheitswettbewerb für “little misses” von Albuquerque nach Californien. Auf Ihrem etwa 800 Meilen langen Weg gibt nicht nur das Auto immer weiter den Geist auf, sondern auch die Familie wird mit einigen Zerreißproben konfrontiert – was die sechs unterschiedlichen Charaktere jedoch am Ende nur umso mehr zusammen schweißt. Zum Schluss gibt es noch eine lustige Überraschung, die im Zuschauer die Frage aufwirft, wer in diesem Film die richtigen Freaks sind… Was mir an diesem Film am besten gefallen hat war, dass er nicht die Standard-Moral à la “Loser sind am Ende doch die eigentlichen Gewinner” vertritt, sondern dass die Loser in diesem Film einfach mal verdammt cool sind und damit zeigen, dass es eigentlich ganz okay ist, auch mal ein Loser zu sein.