PAUL – EIN ALIEN AUF DER FLUCHT

by on May.01, 2011, under 5 Minuten nach dem Film

Hierbei handelt es sich mal wieder um einen extrem amüsanten und extrem kurzweilige Mischung aus E.T. und Roadmovie aus der Feder von Simon Pegg & Nick Frost.

Nachdem die Briten (vormals unter Verstärkung des Regisseurs Edgar Wright) sich bereits an Zombies (SHAUN OF THE DEAD) und dörflichen Geheimverschwörungen (HOT FUZZ) abgearbeitet haben, sind diesmal unsere kleinen, grünen, außerirdischen Freunde an der Reihe: Die Aliens. Hierzu haben sich Pegg & Frost diesmal Unterstützung eines US-Amerikaners, des Regisseurs Greg Mottola geholt. Und das sieht dann wie folgt aus:
Clive und Graeme, zwei englische Comic-Super-Nerds (gespielt von den beiden Meistern selbst) fahren in die USA zur offensichtlich größten Comic-Con jenseits des Atlantik. Anschließend wollen sie mit einem Wohnmobil auf den Spuren der Außerirdischen durch den mittleren Westen touren. Und siehe da, bereits am Anfang ihrer Reise haben Clive und Graeme die Begegnung der dritten Art: Paul, das Alien – stereotyp, wie man sich es vorstellt: grüne Haut, dünner Körper, großer Kopf, riesige Augen – kreuzt ihren Weg. Paul ist auf der Flucht vor der Regierung und bringt Clive und Graeme dazu, ihn freundlicherweise zu verstecken und an seinen Zielort zu bringen. Auf dem nächsten Trailer-Parkplatz gabeln die Drei noch die einäugige und streng gläubige Ruth auf, und dann geht es auf eine wilde und sehr unterhaltsame Tour durch die Wüstenlandschaft der USA. Wild deshalb, da das Gespann verfolgt wird – von einem verbissenen FBI-Agenten sowie von zwei zwar hoch-ambitionierten, jedoch strohdummen FBI Agenten, und nicht zuletzt von Ruths Vater, der seine inzwischen vom rechten Pfad der Tugend abgekommene Tochter wieder einfangen will. So viel sei verraten: Wie immer bei Pegg & Frost gibt es ein Happy End.

Ich habe den Film in der deutschen Synchron-Fassung gesehen, in der Paul von meinem Jugendschwarm Bela B. gesprochen wird, und zwar ausgesprochen großartig, wie ich finde. Einziger, winziger Kritikpunkt den ich eventuell an dem Film habe ist, dass Pegg und Frost inzwischen doch schon ein wenig zu alt sind, um die typischen Comic-Nerds zu verkörpern. Aber das sehe ich ihnen angesichts dieses herrlichen Films gerne nach. Empfehlung von mir: Unbedingt gucken!

Web:
http://www.paulthemovie.co.uk/ (UK website)
http://movies.universal-pictures-international-germany.de/paul/home.html (Deutsche Webseite)

PAUL (2011)
USA, 2011, ca. 104 Min.
Regie: Greg Mottola
Drehbuch: Simon Pegg & Nick Frost
mit Simon Pegg, Nick Frost, Kristen Wigg, Sigourney Weaver u.v.m.
Deutscher Kinostart: 14.04.2011
Verleih: Universal Pictures

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