Archive for January, 2011
CSI LAS VEGAS Staffel 10
by lester on Jan.31, 2011, under Serien
Wie immer wenn Jerry Bruckheimer mit am Projekt beteiligt ist, bekommt man schöne, coole Bilder und Compositings zu sehen.
Als CSI neu war (seit 2000), überzeugte das Moderne und hat wie oft bei Bruckheimer neue Maßstäbe im Genre gesetzt. Dagegen wirkte ein TATORT wie schwarz-weiss Fernsehen. Ja, CSI schafft es viel filmischer als ein TATORT zu wirken. Durch die vielen CSI-Reihen nutzt sich das Prinzip über Rückblenden die Handlung vorwärts zu treiben allerdings ab. Auch die Animationen bzw. Modelltricks, in denen z. B. Kugeln in menschliche Körper treffen und dort Organe zerstören o. ä., funktionieren nicht mehr so gut. (continue reading…)
SNOW CAKE
by c-laudia on Jan.28, 2011, under 5 Minuten nach dem Film
Ganz überraschend sah ich, dass dieser Film, der schon seit Monaten auf meiner “To watch”-Liste steht, gestern Abend im Fernsehen lief (Arte). Leider 15 Minuten zu spät (der Film lief schon) schaltete ich ein. Was für ein wunderschöner, leiser Film! Ich weiß gar nicht, wo ich mit Schwärmen anfangen soll – bei der Story, den Schauspielern, den Bildern?
Fangen wir mal den Schauspielern an: Sigourney Weaver spielt eine Autistin. Erst einmal: Großen Respekt davor, sich überhaupt an so eine Rolle heran zu trauen. Aber, nicht nur das: Sie ist darin auch noch umwerfend gut!
Als nächstes: Alan Rickman (auch bekannt als Professor Snape aus Harry Potter): Eigentlich jemand, den ich sowieso anschmachte (allein wegen seiner Rolle als Snape), aber in dieser Rolle ist er absolut hinreißend! Er spielt einen Engländer, der vor nicht allzu langer Zeit aus dem Knast entlassen worden ist. Er nimmt eine Anhalterin mit, und bei einem Autounfall stirbt diese. Jene Anhalterin Vivienne ist eben genau die Tochter von Linda, der Autistin. (continue reading…)
Cinemazine jetzt auch auf Facebook!
by c-laudia on Jan.25, 2011, under Diverses
Leute! Wir sind jetzt auch auf Facebook zu finden! Bitte unterstützt uns, indem Ihr auf den “Like”-Button (zu Deutsch: “Gefällt mir”) klickt! Hier kommt Ihr zu unserer Facebook-Seite.
Vielen herzlichen Dank,
Eure Cinemaziasten!
TRON: LEGACY
by su on Jan.25, 2011, under 5 Minuten nach dem Film
Das Wichtige vorweg: herausragendes Highlight und (für mich) die Überraschung in TRON: LEGACY (Kinostart am 27.01.2011) sind Musik bzw. Sounds by Daft Punk. Gefolgt und mit hohen Erwartungen belegt von den Visuals bzw. Designs – entworfen wurde ein ewig weites Universum aus Licht-Konstruktionen, gläsernen Pixeln und sehr schick gestalteten Maschinen! Ein Kick für Augen und Ohren, der Film in 3D und auf großer Kinoleinwand ist Pflicht.
Abgesehen davon, dass die digitale Welt super ausschaut, lanciert sie schon sehr modernes Auto- bzw. Architekturdesign. Regisseur Joseph Kosinski hat sich in der edlen Werbespot-Branche einen Namen gemacht. Revolutionär kommen Technik und Design also nicht mehr rüber wie bei TRON, dem Original, trotz hochkarätigem (oder wie das Heilsversprechen heute lautet ‘interdisziplinärem’) Team*.
Trotzdem die TRON: LEGACY-InGame-Motoradjagden auf dem Grid sind ein relativer Hammer, den man sich erhoffen konnte, nach dem ewigen Trailervorlauf. Die TRON-Story von 1982 wird keineswegs neu erfunden, aber in Teilen nett weitergesponnen. Neue digitale Identitäten kommen hinzu – hier mehr zu verraten, wäre unfair – Fans dürfen sich auf einige Einfälle freuen. (continue reading…)
DREI
by mo. on Jan.17, 2011, under 5 Minuten nach dem Film
Tom Tykwers DREI ist eine Versuchsanordnung, ist ein Spiel und dazu noch ein toller Film.
Hanna (die hinreißende Sophie Rois) und Simon (Sebastian Schipper) sind ein gut situiertes, kulturell interessiertes Paar mittleren Alters, irgendwie glücklich miteinander und doch ein bisschen auf der Suche. Durch das plötzliche Ableben seiner Mutter und seine eigene Hodenkrebserkrankung sicherlich unterbewusst auf die Endlichkeit des Lebens und das Schwinden der Möglichkeiten eingestimmt, nimmt Simon eine Möglichkeit wahr. Er lässt sich von einem Fremden auf dem Badeschiff einen runterholen.
Mit diesem Fremden namens Adam (Devid Striesow, der mit dem liebsten aller Lächeln) probiert auch Hanna etwas, nämlich eine heiße Nacht, zum selben Zeitpunkt, als Simon in einer Notoperation ein Hoden entfernt wird. Die anwesende Krankenschwester kommt ihm bekannt vor und enthüllt auf Nachfrage, dass Simon Hanna vor fast 20 Jahren mit ihr betrogen hat, dass sie schwanger wurde und dass sie dieses Kind abgetrieben hat. Möglichkeit Kind verpasst. Aber mit Hanna, Simon und Adam geht es weiter. Einmal reicht den dreien nicht, sie verlieben sich ineinander, Hanna wird schwanger, der Doppelsimultanbetrug fliegt auf. (continue reading…)
BLACK SWAN
by su on Jan.10, 2011, under 5 Minuten nach dem Film
Nach großen Erfolgen mit THE WRESTLER oder REQUIEM FOR A DREAM zeichnet Regisseur Darren Aronofsky in seinem neuen Film BLACK SWAN das Psychogramm einer Ballerina – deutscher Kinostart ist am 20.01.2011.
Die Hauptrolle spielt tänzerisch beachtlich und sehr schön Natalie Portman (2011 könnte ihr Jahr werden). Es ist ein Film für Ästheten, für Liebhaber von Tanz, Musik und Kostüm, für Freunde der Psychologie oder solche, die wie im Ballett sehr elitäre Auswahlverfahren respektive Schindereien an Leib und Seele kennen. Der Film ist also voller interessanter Facetten. Er schwebt manchmal nahe am Wahnsinn, doch ist das genau die Furie, die den Film zu einer seltenen Variation von Thriller und Tanzfilm macht.
Der Plot: Im Leben der Ballerina Nina gibt es nichts ausser Ballett und dem damit verbundene Drang nach absoluter Perfektion angetrieben von einer ehrgeizigen und labilen Mutter, einer Ex-Ballerina. Nina ist Teil des New Yorker City Ballett Ensembles, was an sich bereits traumhaft ist. Ihr tiefster Wunsch ist nun erste Solistin im ‘Schwanensee’, die Primaballerina zu werden. (continue reading…)
NOWHERE BOY
by mo. on Jan.07, 2011, under 5 Minuten nach dem Film
Eigentlich wollte ich „Das Ende ist mein Anfang“ sehen, den Film von Jo Baier über den Journalisten Tiziano Terzani. Der lief aber nicht. „Sie wissen doch“, sagte die sympathische Kinokartenverkäuferin, „in der zweiten Woche klappt das oft nicht mit den Programmvorschauen bei Tip und Zitty.“ Zur Ausfall hatte ich stattdessen den neuen Woody Allen, der sei ganz nett (wollte ich aber nicht, weil der a) schon in cinemazine besprochen wurde und b) Woody Allen seit ein paar Jahren auf „ganz nette Filme“ spezialisiert scheint) oder eben den „Nowhere Boy“.
Regisseur Sam Taylor-Wood zeigt uns das Leben, das der 15jährige John Lennon (Publikumsliebling Aaron Johnson) führt. (continue reading…)
GEGENGERADE-20359 St.Pauli
by su on Jan.06, 2011, under 5 Minuten nach dem Film, Diverses
Pünktlich vor der Premiere sind Trailer online: http://www.youtube.com/watch?v=-2vFVok-xkM oder auf der Website gegengerade-derfilm.de
Der erste Fussball St. Pauli-Kultfilm hat Premiere beim Max-Ophüls-Preis. Der Titel steht jetzt fest “GEGENGERADE-20359 St.Pauli”. Mit tollen Leuten wie Mario Adorf, Denis Moschitto, Timo Jacobs, Fabian Busch, Natalia Avelon, Wotan Wilke Möhring oder Claude-Oliver Rudolph (cinemazine zum Casting)
GEGENGERADE läuft erstmalig am Mittwoch 19.01.11 beim Saarbrücker Max-Ophüls-Preis im Cinestar (St.-Johanner-Straße 61, 66115 Saarbrücken). Weitere Vorstellungen:
Mi 22:15 CS 3
Do 16:15 CS 1
Fr 19:30 CS 1
So 11:00 CS 1 (continue reading…)
MEINE FRAU, UNSERE KINDER UND ICH (LITTLE FOCKERS)
by su on Jan.04, 2011, under 5 Minuten nach dem Film
Seit 23.12.2010 in deutschen Kinos – Film 3 über die Fockers – und wie die beiden voraus gegangenen eine gute, sprich lustige US-Komödie mit vielen Stars, die sich nichts schenken und teils herrliches Chaos stiften (u.a. mit Ben Stiller, Robert de Niro, Barbra Streisand und Dustin Hoffman). Der Humor schöpft aus vielen Registern: Ironie, Situationskomik und Spott nicht zu knapp.
Die Focker-Filme handeln von Gaylord ‘Greg’ Focker (Ben Stiller) und seiner Frau Pam (Teri Polo), die sich mit sehr speziellen Eltern bzw. Schwiegereltern rumschlagen müssen. Einerseits Bernie Focker (Hoffman) und Roz (Streisand), er Hausmann, sie Sexualtherapeutin, liberal, offen und tolerant. Andererseits – Pam’s Eltern – Jack Byrnes (de Niro) und seine Frau Dina (Blythe Danner), er Ex-CIA-Agent und ein ganz ganz schlimmer Kontrollfreak.
Seit Film 1 (MEET THE PARENTS) muss sich Gaylord vor allem gegenüber seinem Schwiegervater Jack Byrnes bewähren, um Pam zu kriegen. In Film 2 (MEET THE FOCKERS) treffen die konträren Schwiegereltern aufeinander (besser als der dritte). Und in Film 3 geht’s nun um die Kids bzw. die Rolle als Familienoberhaupt, nicht so einfach für Greg, wenn Jack Byrnes die Maßgaben setzt. (continue reading…)
Renaissance
by macro on Jan.03, 2011, under 5 Minuten nach dem Film
Science Fiction in einem ganz anderen Look bietet Renaissance von Christian Volckman. Die Bilder sind ausschließlich schwarz/weiß, in aufwändiger Postproduktion elegant daherkommend. Paris im Jahr 2054. Der Polizist Karas soll die Entführung der Wissenschaftlerin Ilona Tasuiev aufklären, die für den allmächtigen Avalon-Konzern arbeitet. Schließlich arbeitet sie an dem Thema Unsterblichkeit. Karas bahnt sich den Weg in klassischem Film Noir-Stil.
Die Stadt sieht futuristisch aus, und doch wiedererkennbar. Während ich A Scanner Darkly mit der Nachmaltechnik nicht mochte, kann ich hier von einem optisch wirklich gelungenen Werk sprechen. Und der Stil trägt den Film, wird aber nie langweilig. Renaissance ist aus dem Jahr 2006, hat es aber hier nicht in die Kinos geschafft. Sehr schade eigentlich.
IMMER DRAMA UM TAMARA
by c-laudia on Jan.02, 2011, under 5 Minuten nach dem Film
“Gar nichts wird gut, ich steh’ im Rührteig!” – das wohl beste Filmzitat, das ich seit langem gehört habe, und gleichzeit Climax dieses durchaus unterhaltsamen Films.
Zum Plot des Films kann ich an dieser Stelle gar nicht so viel sagen, da alles eine doch recht verworrene Geschichte über die Irrungen und Wirrungen menschlicher Gefühle und Leidenschaften ist, naja, wie im richtigen Leben halt auch. Nur kurz so viel: Die junge Tamara hat sich ihre Nase operieren lassen und kehrt nun in ihr englisches Heimatdorf zurück. Dort kennt man sie noch als hässliches Entlein mit riesiger Hakennase, doch nun verdreht die sexy Lady den Männern reihenweise den Kopf. Dies nur als Ausgangssituation einer Geschichte, bei der man auch als Zuschauer nie so genau sagen kann, wie sie wohl weiter gehen wird, und auch gar nicht so genau benennen kann, wie man möchte, dass sie weiter gehen soll…
Kein bewegendes Gefühlskino und auch keine tiefen Weisheiten, aber auf jeden Fall gute Unterhaltung für einen Sonntag Abend! Und allein schon das eingangs erwähnte Zitat ist es wert, sich den Film anzusehen.





