ICH, EINFACH UNVERBESSERLICH – DESPICABLE ME
by c-laudia on Dec.03, 2010, under 5 Minuten nach dem Film

Was für ein herzallerliebster Film! Sicherlich nichts für Menschen, die mit mit Zeichentrickfilmen oder Cartoons nichts anfangen können, zu diesen Menschen gehöre ich jedoch definitiv nicht.
Die Story: Der Bösewicht Gru möchte in die Geschichte des Verbrechens eingehen. Nachdem der weitaus jüngere Bösewicht Vector (im Deutschen übrigens genial synchronisiert von Jan Delay) die Cheops-Pyramide gestohlen hat, möchte er einen noch größeren Coup landen und den Mond stehlen. Das wäre eigentlich ganz einfach, würde man ihm nicht weitere Kredite bei der “Bank des Bösen” (former Lehman Brothers) verwehren. Also wird Gru selbst aktiv und stiehlt auf eigene Faust den “Schrumpfstrahler” vom Chinesischen Militär. Die Freude währt jedoch nur kurz, denn schon kurz nachdem Gru die Waffe in seinen Besitz gebracht hat, wird sie ihm von Vector wieder gestohlen. Gru entwirft einen perfiden Plan in dem die drei kleinen Mädchen Margo, Edith und Agnes die Hauptrolle spielen: Sie sollen sich mittels Keksverkauf in Vectors Haus Zutritt verschaffen und damit Grus Spionage-Werkzeugen Tür und Tor öffnen. Kurzerhand adoptiert Gru die drei kleinen Waisenmädchen und nimmt sie bei sich auf. Sein Plan gelingt und Gru schafft es tatsächlich, den Schrumpfstrahler in seine Gewalt zu bringen sowie den Mond zu schrumpfen – allerdings um den Preis, die Ballettaufführung seiner neuen, kleinen Mitbewohnerinnen zu verpassen. Sein Rivale Vector jedoch lässt sich diese Gelegenheit nicht entgehen und entführt die drei kleinen Mädchen. Als Lösegeld verlangt Vector – was sonst – den geschrumpften Mond. Da die Mädchen Gru inzwischen ans Herz gewachsen sind, lässt dieser sich nicht lumpen und befreit die drei kleinen in einer spektakulären Aktion. Ende gut, alles gut.
Aber worum es in dem Film eigentlich geht ist natürlich die Charakterwandlung des Hauptakteurs Gru – wie er “aufweicht” und die drei kleinen Mädchen in sein Herz schließt, und zwar so weit, dass er sie am Ende gar nicht mehr gehen lassen möchte. Einen rührenden Abschluss findet diese Wandlung am Ende des Films, als Gru den kleinen Mädchen eine selbstausgedachte (und selbst gezeichnete!) Gute-Nacht-Geschichte über ein böses Nashorn, dessen Herz von drei kleinen Kätzchen erweicht wurde, vorliest.
Was den Film so überaus liebens- und sehenswert macht sind die kleinen Details. Hier ein paar Kostproben:
http://www.youtube.com/watch?v=82utG7Q3G_k
http://www.youtube.com/watch?v=n4V3i5-e3PA
http://www.youtube.com/watch?v=ZF2yPLkElfE
http://www.youtube.com/watch?v=S1PHd5m11U0
Und natürlich die Minions, die kleinen, gelben Helfer Grus: http://www.youtube.com/watch?v=jo9-bcbLn1Q

Im Übrigen war ich überrascht über die Qualität der Synchronisation. Ich habe den Film im Amerikanischen Original sowie in Deutscher Synchronisation gesehen und kann guten Gewissens beide Varianten empfehlen. In Englischer Sprache ist der Film gut verständlich (was ja bei Kinder- und Zeichentrickfilmen meistens der Fall ist), aber auch im Deutschen geht kein Gag oder Wortwitz durch die Übersetzung verloren.





December 8th, 2010 on 18:12
Ich will es sehen!!!