Archive for December, 2010
HARRY POTTER UND DIE HEILIGTÜMER DES TODES (TEIL I)
by c-laudia on Dec.23, 2010, under 5 Minuten nach dem Film
So, Harry Potter also… Leider gibt es über den Film nicht wirklich viel zu sagen. Nicht viel Gutes – aber auch nicht viel Schlechtes. Wie schon der letzte Harry Potter Film (mein Post zu HARRY POTTER UND DER HALBBLUTPRINZ) ist auch dieser keiner, der einem besonders im Gedächtnis bleibt. Daher muss ich mich mit meiner jetzigen Rezension beeilen, bevor alle Erinnerungen und Eindrücke an den Film “auf magische Weise” für immer aus meinem Hirn verschwunden sind.
Worum geht es also? Lord Voldemort hat die Herrschaft über die Zauberwelt übernommen und ist auf dem Wege, eine Art Drittes Reich in der magischen Welt aufzubauen, mit Gestapo, Deportierungen, einer magischen Rassenideologie und allem, was sonst noch so dazu gehört. Harry Potter und seine Freunde Ron und Hermine können daher nicht mehr an die Zauberschule Hogwarts zurück kehren. Stattdessen begeben sich die drei Freunde auf die Suche nach den vier verbliebenen Horcruxen (continue reading…)
VON MENSCHEN UND GÖTTERN (Des hommes et des dieux)
by su on Dec.19, 2010, under 5 Minuten nach dem Film
“Wenn Gott, der unser beider Vater ist, es will.”
Nach einer wahren Begebenheit, die 1996 mit Entführung und Tod endete, lebten neun französische Zisterziensermönche im Atlasgebirge Algeriens als Christen unter Muslimen bis die politisch instabile Lage Angst und Unfrieden in die Gegend brachte. Die Situation spitzte sich zu, auch weil die Mönche sich trotz Gefahren gegen eine Flucht entschieden haben.
VON MENSCHEN UND GÖTTERN hat in Frankreich viele Kinobesucher angelockt. Das mag an den realen Hintergründen liegen, am langen Konflikt mit Algerien als ehemalige Kolonialmacht. Doch ist die Koexistenz von Religionen ein weit aktuelleres wie brennenderes Thema – aus heutiger Sicht. Nicht das groß groß der Weltreligionen, sondern das Schicksal von Menschen steht im Blickpunkt. Dazu verleihen einige tolle französische Charakterköpfe dem Film Würde und Wirkung wie Lambert Wilson (Babylon A.D., Matrix, Rendezvous), Michael Lonsdale (München, Der Name der Rose) oder auch Philippe Laudenbach und Jacques Herlin.
Der Film holte sich den Großen Preis der Jury 2010 in Cannes – ich glaube mich zu erinnern eher überraschend – und ist dekoriert mit Festivalteilnahmen und Nominierungen (z.B. ökumenische Filmpreise). (continue reading…)
EIN MANN VON WELT
by mo. on Dec.17, 2010, under 5 Minuten nach dem Film
Eine Komödie ist lustig. Eine schwarze Komödie ist ebenfalls lustig. Lachen kann man auch mal, wenn jemand auf einer Bananenschale ausrutscht. Führt der Sturz aber zu einer Querschnittslähmung, bleibt – zumindest mir – der Lacher im Hals stecken.
So ging es mir bei Hans Petter Molands EIN MANN VON WELT. Was als „bitterböse schwarze Komödie“ verkauft wird, entpuppt sich als Universum von Krampfadern, Goldkettchen, Fettschlieren im Schnellimbiss und jeglicher Art von menschlicher Niederung.
Die Story ist schnell erzählt. Nach 12 Jahren Haft wegen Mordes wird der ohnehin deliktaffine Ulrik (Stellan Skarsgård) aus der Haft entlassen. (continue reading…)
Soundtracks
by su on Dec.17, 2010, under Diverses
einer unrepräsentativen Umfrage im Freundeskreis in Zusammenarbeit mit gutscheinrausch.de zu urteilen, dieses Jahr gibt es außer INCEPTION keinen Soundtrack, der wirklich in Erinnerung geblieben wäre. Hhm :/ Meine Meinung zum INCEPTION Soundtrack ist, dass Hans Zimmer Musikuntermalungen mitunter eher durch Mächtigkeit glänzen mit Ausnahme von PIRATES OF THE CARRIBEAN. Gut für fette Filme, oft zu grob für reine musikalische Untermalung.
Ein Knaller für Liebhaber ist aber mit Sicherheit der Electronic-Schick von Daft Punk zu TRON LEGACY, der am 27.01.2011 startet. Der Soundtrack ist erhältlich. Etwas retro war mein erster Eindruck beim Probehören von vier Daft Punk-Tracks am Wochenende. Doch nach zwei Tracks ist man wieder eingehört in dunkle fluide Electro-Atmo, bassgepumpt mit Einsprengseln von Klassik. Perfekt rüber kommt die Daft Punk Musik dann während TRON LEGACY in 3D, den ich mir vorgestern bereits ansehen durfte. Sollte man sich übrigens ansehen – 3D ist Pflicht! (continue reading…)
Aktion KINO KANN …
by su on Dec.07, 2010, under Diverses
ChristiansFoyer ruft Blogger auf sich mal gegenseitig was Gutes zu tun mit der Aktion KINO KANN … .
Man ergänze KINO KANN …, gewinne eventuell nebenbei und erweitere seinen Horizont, wenn es um andere Blogs geht – der interessanteste Part der ganzen Aktion! Unter anderem der Anlass: ChristiansFoyer feiert seinen Geburtstag, Einjähriges – schenkt ihm einen Klick!
Uuups und da wird’s auch schon diffiziler ob der gestellten Aufgabe. (continue reading…)
David Fincher THE SOCIAL NETWORK, 2010
by inna on Dec.06, 2010, under 5 Minuten nach dem Film
Alles ist neu in diesem Film. Es ist der neue Film von David Fincher. Es ist ein Film der einer aktuellen Erscheinung in unserer Gesellschaft gewidmet ist, den Social Media, bzw. Facebook. Die Schauspieler sind frisch, die Geschichte ist zwar nicht neu, aber sie hat einen neuen Beigeschmack. Was aber wirklich neu ist, ist dass der Film mit der Realität verwoben ist, wie die neuen (Social) Mass Media es eben auch sind. Man geht zu Facebook, klickt auf „i like“ bei Mark Zuckerberg oder bei anderen Mitspielern der Geschichte und indem, dass man „Facebook“ nutzt wird man selbst zu dem Part der Geschichte. Der Film ist gegenwärtig, weil Facebook für viele die Gegenwart ist.
Als der Film rauskam, konnte man lesen, was für ein Monster und Soziopath Mark Zuckerberg sei. Ich fand nichts von all dem. Was ich fand, ist eine moderne Bonaparte-Geschichte. Es ist die Geschichte über den Menschen, der schon immer wusste, was er wollte. Er wollte nach oben. Er suchte die Wege, die nach oben führen. Harvard war schon immer ein guter Anfang. (continue reading…)
MARY UND MAX – ODER SCHRUMPFEN SCHAFE, WENN ES REGNET?
by c-laudia on Dec.03, 2010, under 5 Minuten nach dem Film

Meine Meinung zu diesem Film ist gespalten. Einerseits gefällt mir die Optik des Films sehr gut, dass es sich um einen Animationsfilm in Stop-Motion-Technik handelt sowie die Tatsache, dass ein Animationsfilm so ein ernstes Thema aufgreift. Andererseits ist gerade letzteres das, was nicht gerade bewirkt, dass man gut gelaunt aus dem Film heraus geht. (continue reading…)
ICH, EINFACH UNVERBESSERLICH – DESPICABLE ME
by c-laudia on Dec.03, 2010, under 5 Minuten nach dem Film

Was für ein herzallerliebster Film! Sicherlich nichts für Menschen, die mit mit Zeichentrickfilmen oder Cartoons nichts anfangen können, zu diesen Menschen gehöre ich jedoch definitiv nicht.
Die Story: Der Bösewicht Gru möchte in die Geschichte des Verbrechens eingehen. Nachdem der weitaus jüngere Bösewicht Vector (im Deutschen übrigens genial synchronisiert von Jan Delay) die Cheops-Pyramide gestohlen hat, möchte er einen noch größeren Coup landen und den Mond stehlen. Das wäre eigentlich ganz einfach, würde man ihm nicht weitere Kredite bei der “Bank des Bösen” (former Lehman Brothers) verwehren. Also wird Gru selbst aktiv und stiehlt auf eigene Faust den “Schrumpfstrahler” vom Chinesischen Militär. Die Freude währt jedoch nur kurz, denn schon kurz nachdem Gru die Waffe in seinen Besitz gebracht hat, wird sie ihm von Vector wieder gestohlen. Gru entwirft einen perfiden Plan in dem die drei kleinen Mädchen Margo, Edith und Agnes die Hauptrolle spielen: Sie sollen sich mittels Keksverkauf in Vectors Haus Zutritt verschaffen und damit Grus Spionage-Werkzeugen Tür und Tor öffnen. Kurzerhand adoptiert Gru die drei kleinen Waisenmädchen und nimmt sie bei sich auf. Sein Plan gelingt und Gru schafft es tatsächlich, den Schrumpfstrahler in seine Gewalt zu bringen sowie den Mond zu schrumpfen – allerdings um den Preis, die Ballettaufführung seiner neuen, kleinen Mitbewohnerinnen zu verpassen. Sein Rivale Vector jedoch lässt sich diese Gelegenheit nicht entgehen und entführt die drei kleinen Mädchen. Als Lösegeld verlangt Vector – was sonst – den geschrumpften Mond. Da die Mädchen Gru inzwischen ans Herz gewachsen sind, lässt dieser sich nicht lumpen und befreit die drei kleinen in einer spektakulären Aktion. Ende gut, alles gut. (continue reading…)
THE SOCIAL NETWORK
by c-laudia on Dec.03, 2010, under 5 Minuten nach dem Film
Zugegeben: Ich bin großer Facebook-Fan. Ich bin süchtig. Es gibt keinen Tag, an dem ich nicht mindestens einmal auf Facebook schaue, was meine “Peers” so machen. Daher war es für mich klar, dass ich den Film über den Facebook-Gründer Marc Zuckerberg (gesprochen “Sackerbörg” – wie in Englisch “Sucker”) sehen musste. Ich hatte im Vorfeld bereits einiges über den Film gelesen, z.B. dass die Darstellung von Herrn Zuckerberg sich nicht an der realen Person Zuckerbergs orientiert, sondern fiktiv sei.
Das ist dann auch gleichzeitig mein Hauptkritikpunkt an “The Social Network”: Mark Zuckerberg wird als ziemlich asozialer Charakter mit Anflügen von Asperger Syndrom gepaart mit einer pseudo-coolen “Mir is eh alles scheißegal”-Haltung dargestellt – und das als Gründer der weltweit größten sozialen Netzwerkanwendung! Von der Storytelling-Warte her natürlich ein schöner Schachzug, den Gründer von Facebook als gefühlslosen und anti-sozialen Authisten darzustellen. Inwieweit das der Realität entspricht, bleibt allerdings dahingestellt. Mir persönlich hat diese Art der Darstellung Zuckerbergs nicht gefallen, da sie dem Film einen sehr negativen Touch verleiht. Der erste Impuls nach dem Film war bei mir “Ich möchte sofort meinen Facebook-Account löschen!” und erst als ich mir auf YouTube einige Interviews mit dem echten Mark Zuckerberg angeguckt hatte, legte sich meine Entrüstung wieder. Und ja, wahrscheinlich hat Mark Zuckerberg Ideen geklaut. Und ja, wahrscheinlich hat er auch seinen Freund beschissen. Aber eigentlich ist Mark Zuckerberg nichts anderes als ein geniales Nerd-Kid, und ich bewundere Leute, die wie er so straight ihre Visionen verwirklichen.
“The Social Network” ist dennoch ein “Must see” für jeden der wie ich Facebook mindestens täglich nutzt, denn er bietet schöne Einsichten in die Facebook-Gründungsstory.
Und ich bin jetzt Fan von Mark Zuckerberg – auf Facebook, wo sonst.
ICH SEHE DEN MANN DEINER TRÄUME
by su on Dec.02, 2010, under 5 Minuten nach dem Film
Schmunzelnd verlässt man das Kino wegen vieler kleiner Fiesheiten in Woody Allens ICH SEHE DEN MANN DEINER TRÄUME – einem Bäumchen-wechsel-dich-Lustspiel und Film Nummer 41 des gerade 75 gewordenen Filmemachers. Für jemanden, der Sinnkrisen aufsaugt, und dabei auch noch leicht zerknautscht ausschaut beachtlich. (z.B. Woody Allen wird 75 “Ich war fröhlich, bis ich fünf wurde”, Stern)
Das Lifting der letzten Jahren hat gut getan - Scarlett Johansson, Sean Penn, Javier Bardem oder Penelope Cruz – sie alle spielten für ihn. Inspirieren lässt sich Woody Allen nicht mehr nur von New York, sondern von London oder Barcelona (und bald Paris).
In ICH SEHE DEN MANN DEINER TRÄUME sind die Stars: Anthony Hopkins (außerordenlich kurzatmig), Naomi Watts, Gemma Jones, Antonio Banderas, Josh Brolin (so ein Ekel), die schöne Freida Pinto (ist sie wirklich) und ein blondes Gift names Lucy Punch (reife Leistung, die Tussi). (continue reading…)





