Archive for January, 2008

duftende Kino-Trailer

by on Jan.26, 2008, under Diverses

Im Gespräch war das meines Erachtens schon lange, nun kommt der erste Film-Trailer mit Duftunterstützung zu uns in die Kinos. 20th Century Fox setzt für 27 dresses – einer wohl sehr leichtköstigen Komödie – die neue Technik ein. Testzeitraum ist von heute bis zum Filmstart am 14. Februar – na ich werde mal schauen, ob ich heute “Glück” habe, die Werbung zu erwischen. Mehr Infos hier: www.heise.de/ und wie immer schön auch die vielschichtigen Meinungen der Heise-Trolls im Forum.

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My Blueberry Nights

by on Jan.21, 2008, under 5 Minuten nach dem Film

myblueberrynights02.jpg

Es ist nicht sein bester, aber es ist ein echter Wong Kar-Wai Film. Der aus Hongkong stammende Filmemacher realisiert seine hypnotische Bilderkunst in seinem neuesten Film “My Blueberry Nights” mit einem rein amerikanischen Ensemble, und die Sängerin und Leinwanddebütantin Norah Jones, sowie Natalie Portman und Rachel Weisz dürften sich sehr geschmeichelt fühlen. Die Damen kommen hinreissend rüber. Heißt auch, dass Wong Kar-Wai, ein Ästhet der Farben und Poet der Emotionen, sich treu bleibt und weiter augenschmeichelndes Kino kreiert.

“The Story of a woman who takes the long route
instead of the short one to meet up with the man
she loves.”
WONG KAR WAI

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THANK YOU FOR SMOKING

by on Jan.20, 2008, under 5 Minuten nach dem Film

Der Film hat bei IMDB im Voting 8 von 10 Punkten bekommen. Warum ist mir jedoch nicht so ganz klar. Der Film ist nicht schlecht, aber allenfalls Durchschnitt. Die Charaktere machen keine größeren Wandlungen durch und auch sonst passiert handlungsmäßig nicht wirklich viel. Der Film plätschert eben so dahin. Es geht um den Pressesprecher der Lobbyisten-Vereinigung der Tabakindustrie und um die dahinterstehende Auslegung der Wahrheit zugunsten der Tabakindustrie. Glücklicherweise ist dieser Film jedoch keine Moralkeule sondern schafft es meiner Meinung nach, die Sache objektiv zu beleuchten (was bei diesem Thema gar nicht so einfach ist). Schade nur, dass ich beim Anschauen des Films keine Zigaretten am Start hatte ;-)

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STERBEN FÜR ANFÄNGER

by on Jan.19, 2008, under 5 Minuten nach dem Film

Wie so oft muss man leider auch in diesem Fall sagen, dass der Original-Titel des Films (“Death at a funeral” – Tod bei einem Begräbnis) die Sache wesentlich besser trifft als die Deutsche Übersetzung. Denn genau darum geht es in diesem Film – jemand stirbt bei einem Begräbnis. Es liegt in der Natur der Sache, dass dieses Ereignis einiges an Trubel und vor allem eine Menge “delikater” Situationen erzeugt. Der Tod eines der Trauergäste ist aber nicht das einzige, das diese Trauerfeier zu einem äußerst chaotischen Erlebnis macht – auch einige andere Klamauk-Klassiker (die versehentliche Verwechslung von Valiumtabletten mit LSD und daraus entstehnde Verhaltensmuster des Konsumenten) sorgten dafür, dass ich mich köstlich amüsiert habe. “Spud” aus Trainspotting liefert eine reizende Performance als Stalker und sieht immer noch genauso schlacksig und verschroben aus, wie vor zehn Jahren als verpeilter Speed-Freak.

Auch wenn viele der Gags und Einfälle in diesem Film nicht wirklich neu sind, macht der Film sehr viel Spaß. Bei einigen Szenen habe ich mich wirklich weggeschmissen.

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I AM LEGEND

by on Jan.18, 2008, under 5 Minuten nach dem Film

Der Film war nicht so schlimm, wie ich dachte. Das heißt nicht, dass man ihn mögen muss, aber ich fand den Film okay. Er war erstaunlicherweise extrem kurzweilig und es gab weniger Szenen, bei denen ich mich gelangweilt habe (die gleiche Kampf-/Actionszene in der hunderttausendsten Variation – gähn), als bei anderen Filmen dieser Art (Independence Day, Day after tomorrow etc.).

Schade fand ich, dass die “Zombies” computeranimiert waren und daher alle ein bißchen wie Gollum aussahen und sich bewegten. Das hätte man mit ein bißchen Schminke und den entsprechenden Statisten besser hinbekommen können!

Angeblich hat die Geschichte im Buch ja kein Happy End – nun ja, ich war schon froh, dass der Film nicht wie üblich mit der heilen amerikanischen Familie geendet hat ;-)

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STRANGER THAN FICTION

by on Jan.18, 2008, under 5 Minuten nach dem Film

Stranger than Fiction - Will Ferrell

Ich habe diesen Film auf Video gesehen. Keine Ahnung, wann der überhaupt im Kino lief, ich hatte vorher noch nie von dem Film gehört. Aber ich fand ihn super! Er ist ein bißchen wie “Being John Malkowich”, aber auch irgendwie anders. Heiterer, finde ich, und möglicherweise mit etwas weniger Tiefgang. Der Soundtrack ist auch hübsch und sehr erfrischend! Mal wieder ein bißchen alte Punkmusik…

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Asian Hot Shots Festival

by on Jan.14, 2008, under Diverses

Vom 16.1.-22.1.2008 findet das neue Filmfestival ASIAN HOT SHOTS BERLIN statt. Das erste Festival für jungen asiatischen Film in Deutschland hat die Berliner Kinos Babylon Mitte und Z-inema als Spielstätten und präsentiert über 200 Produktionen aus Japan, China, Südkorea, Indien und der Region Südostasien, die meist als Europa-und Deutschlandpremieren laufen. Aus 18 Wettbewerbsfilmen in 4 Kategorien wählt der Zuschauer die jeweiligen GREEN CHILIES – Preisträger aus. Schwerpunkte 2008 sind die junge Filmszene auf den PHILIPPINEN und GANDHI, dessen Todestag sich zum 60. Mal jährt.

Das Programm ist einsehbar unter www.asianhotshotsfestival.com. (continue reading…)

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Apocalypto

by on Jan.14, 2008, under 5 Minuten nach dem Film

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Qual ist die Passion Mel Gibsons. Die Qual seiner Figuren aber auch die Qual seiner Zuschauer. Was er nicht kann, ist Regie führen und Drehbücher schreiben. Und so wird Mel Gebison zum tragischen Paradebeispiel von Schauspielern, die denken, dass man nur lange genug geschauspielert haben muss, um auch den Regisseur mimen zu können. Und genau das ist es, was Gibson tut, er spielt den Regisseur: Man kann ahnen wie es gemeint sein soll, was er zeigt, aber im Endeffekt kopiert Gibson nur, ohne verstanden zu haben. (continue reading…)

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Steal This Film II

by on Jan.10, 2008, under Diverses

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Der zweite Teil einer unabhängig produzierten Dokumentation über Filesharing und die Probleme mit dem modernen Copyrightverständnis und den Reaktionen der Rechteverwalter ist nun verfügbar: www.stealthisfilm.com.

In Zeiten, in denen ein Kampf tobt, gibt es immer Geschichten, die zu erzählen sind. Wir sind mitten in einer solchen Phase der Auseinandersetzung zwischen klassischem Copyright-Machtstrukturen und modernen Massen-Verbreitungsformen in P2P-Netzwerken mit einem sehr konträren Allmende-Ansatz. Erläutert werden die Denkansätze der Piratenbewegung am Beispiel von The PirateBay und die internationalen Hintergründe der kurzfristigen Beschlagnahmung ihrer Server und der Zunahme des P2P Aktivismus. Wie da die Auseinandersetzung geführt wird, berichtet die Dokumentation Steal This Film – und vertreibt sich selbst mit Copyright und der Aufforderung, ihn zu klauen. Damit man gleich ein Gefühl dafür hat, worum es geht.

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Tödliche Versprechen – Eastern Promises

by on Jan.07, 2008, under 5 Minuten nach dem Film

Hier ist noch ganz klar der Regisseur der Star – allein der Name David Cronenberg war Grund genug für mich ins Kino zu finden. Und ich sah ein überzeugendes Werk. Die Russenmafia in London – oder besser gesagt die Bruderschaft der Wory w Sakone (die es tatsächlich gibt) bildet das zentrale Motiv, aber es geht viel mehr um die Personen und deren Werte, als um einen Thrillerplot wie dem überschätzten Departed. Und Cronenberg findet eine rauhe und präzise Formsprache, in der bittere Gewalt und schlimme Tattowierungen neben normalem Familienleben stehen – ohne in Pathos zu verfallen.
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American Gangster

by on Jan.05, 2008, under 5 Minuten nach dem Film

Warum guckt man sich die x-te Verfilmung eines amerikanischen Stereotyps an? Weil Ridley Scott es realisiert hat. Der Film ist nicht schlecht. Kurzweilig für 150 Minuten. Mit Denzel Washington (Drogenmafia) und Russell Crowe (Drogenfahnder) spielen zwei coole Typen immer knapp unterhalb des Siedepunkts. Die Drogenküchen-Atmoshäre im Film tut das Nötige, der Soundtrack ist goovy schwarze Siebziger Mucke. mehr auf der Website Seit 15. November 07.

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Darjeeling Limited

by on Jan.03, 2008, under 5 Minuten nach dem Film

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“Darjeeling Limited” klingt nach Indien, Tee trinken und dann ist es irgendwie limitiert, begrenzt. Wes Anderson, der 38jährige Autor und Regisseur des Film, ist in Amerika so etwas wie ein Independent-Wunderkind. (continue reading…)

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Der Fuchs und das Mädchen

by on Jan.03, 2008, under 5 Minuten nach dem Film

Für “Die Reise der Pinguine” gab es den Oscar©. In seinem neuen Film, einem Märchen, erzählt der französiche Tier- und Naturfilmer Luc Jacquet von einem jungen Mädchen, das es sich in den Kopf gesetzt hat, einen Fuchs zu zähmen. (continue reading…)

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1 Mord für 2 (Sleuth)

by on Jan.03, 2008, under 5 Minuten nach dem Film

Zwei talentierte und leidenschaftliche Männer, schlagkräftige Wortduelle und die Enge eines Kammerspiels reichen nicht wirklich aus, um aus einer Neuverfilmung einen Krimiknaller zu machen, selbst wenn das Drehbuch (continue reading…)

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Aliens vs. Predator 90210

by on Jan.03, 2008, under 5 Minuten nach dem Film

Leute, spart’s Euch. Wenn der erste Alien vs. Predator noch ganz ordentlich und der Philosophie der beiden außeriridischen Rassen getreu war (die einen brutal und ätzend, die anderen gewalttätig aber ehrenhaft) ist der neue AvP 2 ein solcher Griff ins finstere Klo, dass er fast schon dazu taugt eine ganze SF-Ära zu zerstören. Abgesehen von wirrem Alien-Predator-Schwanz-Rasta-Gemenge im Dunkeln (der sprichwörtliche Negerkampf), gibt’s doofe Teenager, einen pappnasigen Predator, der offenbar nichts vom Edelmut seiner Artgenossen – und auch der Logik – mitbekommen hat, jede Menge Aliens, die ab etwa der Mitte des Filmes plötzlich kein Säureblut mehr haben und ein Hybrid-Wesen, einen Predalien, der sich einen 30 Sekunden-Endkampf mit dem Predator liefert… Ach ja, und einen Cliffhanger, der so überflüssig wie ein Predalien ist!!! Schad drum! Teenie-Klamauk ohne innere Schönheit! Oder um es mit den Worten des ehrwürdigen ersten Predators zu sagen: Du bist so abgrundtief hässlich!!!

AVP2

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Max Ophüls Preis

by on Jan.02, 2008, under Diverses

Das Nachwuchsfestival für deutschsprachige Filme findet vom 14. bis 21. Januar in Saarbrücken statt. Hier geht zur den Pressemitteilungen mit Wettbewerbsfilmen, Nebenreihen plus sonstigen Veranstaltungen und Treffs … (continue reading…)

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