Archive for 2006

KAN – Festival des alternativen und unabhänigen Kinos

by on Dec.30, 2006, under Diverses

aus unserem Nachbarland Polen bittet um Einreichungen für den Festivaljahrgang 2007. Möglich ist das bis 1. März. “Diese Festival ist eine unglaubliche Förderungschance für die Filmkunst, die neuerdings ihre Energie von dem Independentfilm schöpft.” Alle Infos zum Festival unter der Website oder Filmanmeldung mit diesem pdf.
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Molly’s Way

by on Dec.21, 2006, under 5 Minuten nach dem Film

Starker Film in einem schnuckligen Kino. In den Tilsiter Lichtspielen in Berlin läuft noch bis 27.12. diese sehenswerte Studienarbeit der dffb-Absolventin Emily Atef jeden Abend um 22h. Reinschaun. Website Molly’s Way mit allen Infos und Kinoadresse hier. Ein Interview mit der Regisseurin folgt erst im neuen Jahr. Leider nicht mehr hingekriegt:(

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Talking movies

by on Dec.09, 2006, under 5 Minuten nach dem Film

Zeit der Besinnung und Zeit der Freude fürs deutsche Kino 2006. Die Europäische Filmakademie beschenkte “Das Leben der Anderen” reich, es ist einer meiner deutschen Lieblingsfilme 2006. Über die Stasi-Historie ist ein überraschendes und bis zuletzt spannendes Drehbuch verfilmt worden. Unbedingt mal reinschauen, wer es noch nicht kennt.
Bevor ich im Resumé fortschreite, muss ich kurz melden, mir fehlen einige wichtige Highlights wie vielleicht “Komm näher” oder “House is burning”. Ich sage vielleicht, weil ich durchaus nicht immer die mediendominierende Meinung teile. Über das augenblicklich überboomende Interesse am Medium Film erschien unter dem Titel Die große Komplizenschaft kürzlich in der “Freitag” ein interessanter Artikel.

Durch eine ganz eigene Expressivität bestechend mochte ich dieses Jahr “Rendezvous”, “Schläfer” und “Sehnsucht” besonders. Alle drei Filme zogen mich emotional mit in ihre Welt. Beim ersten Film in einen Kampf der Geschlechter, ein Kammerspiel, das knüppeldick und wuchtig kommt. Beim zweiten, da absolut brilliant in Suspense und Intellekt und beim dritten – es gab selten einen Film, bei dem ich so lange auf das Bild eines Laiendarstellers geblickt habe, (…): “Sehnsucht” ist auf seine Art sehr träge, doch trägt er ‘ungewöhnlich’. Genauso wie der Film es schafft, eine kleine Geschichte und die Tiefen der menschlichen Seele als ganz großes Tragödienthema zu transportieren.

Irgendwann vor zwei Monaten fiel mir dann auf, dass “Wer früher stirbt, ist länger tot” sich beständig (wie 2006 eigentlich nur “Sommer vorm Balkon”) in den Arthouse-Chart ganz oben hält. Super reingehen, anschauen, Kopfschütteln, ablachen. Ich verspreche viel, doch dieser Film entschädigt mich Nichtbajuwaren ein wenig für Stoiber. Ein Lausbub, ein bayerischer Dickschädel, der in einer surreal angehaucht Komödie, dem Fegefeuer entgehen möchte. Ist ab Februar auf DVD anzugucken, der Film die Positiv-Nummer eins in meinem ablaufenden Kinojahr.
Ich habe gegrübelt, ob in diesem Rahmen erwähnenswert? Ich weiss nicht jetzt begründen ‘wie gut’ und so weiter? “Futschicato”, eine linke Wohnkohorte, deren starr alternative Gedanken der Zeit nicht mehr gemäß sind, und die zerbricht, gepatchworked mit Kunst und Musik. Der Film ist leider bis jetzt zu Unrecht untergegangen.

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Festival des gescheiterten Films

by on Dec.08, 2006, under Diverses

meldet eine “unglaubliche Resonanz und Nachfrage”. Hier die Termine im Dezember und Januar in den fünf Städten: Wien (5. – 17.12.), München (22. – 31.12.), Hamburg (4. – 10.1.), Berlin (12. – 18.1.) und Leipzig. http://www.der-gescheiterte-film.de/

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Die Seher

by on Dec.08, 2006, under Diverses

Wer sich gerne mit den Tücken des Continuums und der Logik in Filmen auseinandersetzt, dem sei die Seite www.dieseher.de empfohlen.
Hier ein Auszug zum neuen Bond – Casino Royale:

“Als 2 reichere Typen vor dem Hotel ankommen, geben sie 007 den Autoschlüssel, in der Annahme, er ist Angestellter des Hotels und muss die Wagen wegfahren. Als Bond dann in den Wagen (beige farbener Range Rover) einsteigt, kann man in der Autotür kurz die gesamte Filmcrew erkennen.” – Gesehen von: Scarab3us
www.dieseher.de/film.php?filmid=1146&PHPSESSID=

Aber Achtung, die Seite verändert Deine Sicht auf den Film, sollte man sich überlegen also genau überlegen, ob man vor dem Kino da reinschaut.

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Casino Royale

by on Nov.30, 2006, under 5 Minuten nach dem Film

Der neue Bond – irgendwie hat das immer was von alten Kindheitserinnerungen, 007 im Fernsehen war ein MUSS. Das wurde dann zum Automatismus – Bond muss man schauen – auch wenn ich über Diskussionen, wer nun der beste Bond gewesen wäre, immer nur müde lächeln kann. Allerdings ist dieses Thema ein Dauerbrenner, bei anderen Filmen wird das Casting nie so volksübergreifend gewälzt. Daher die Auflösung – der Neue (Daniel Craig) ist toll, anders als die Vorgänger aber auch mit echten Qualitäten. Auch einige Dialoge im Film waren tatsächlich solche, und auch Selbstironie gab es überraschend oft.
Ansonsten wäre noch der klassisch Bondanimierte Vorspann als herausragend zu nennen – und eine beeindruckende Verfolgungsjagt zu Fuß nach dem Muster einiger YouTube-Filmchen hatte auch was. Also in Sachen Form und Style konnte der Film punkten.
Die Story allerdings war erschütternd schwach, das neue Feindbild sind Finanziers, die versuchen, ihre Zeit mit Glücksspiel totzuschlagen. Und so darf Bond gegen einen Pokern, damit der nicht mehr Geld verdient und das dann bösen Menschen gibt. Warum man dafür nen Doppel-Null-Agenten braucht – keine Ahnung. Da schickt man den Leuten lieber die Steuerfahndung ins Haus oder sowas. Und der Rest der rangeklebten Stories machte auch nicht viel Sinn und vor allem nicht sehr viel her. Damit ist meine Agentenbegierde erst mal wieder gedeckt. Aber James will return …

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A Scanner Darkly

by on Nov.25, 2006, under 5 Minuten nach dem Film

Mein Lieblingsbuch von Philip K. Dick verfilmt, da freu ich mich schon eine ganze Weile drauf. Der deutsche Kinostart wurde schon wiederholt verschoben, nachdem ja der Film schon bei der Berlinale und einigen anderen Festivals lief.
Der experimentelle Look durch das Überzeichnen der Bilder – teilweise sehr schon in Comicmanier, teilweise sieht es sehr nach Tracingprogramm aus – ist eine nette Idee; gerade bei der Darstellung des Jederman-Anzuges auch sehr schön umgesetzt, trotzdem lenkt es irgendwann nur noch ab, trägt der Film sich selten selbst.
Aus dem großen Staraufgebot ragt Rory Cochrane in der Nebenrolle als komplett durchdrehender Charles Freck heraus.
Philip K. Dick sagte über das Buch, es enthält die sowohl lustigste und die bitterste Szene, die er je geschrieben hat. Diese emotionale Kraft des Buches ist irgendwo im Film leider verschütt gegangen.

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Pingpong

by on Nov.16, 2006, under 5 Minuten nach dem Film, Interviews

Dt. Kinostart: 16. Nov 06. Der Mikrokosmos hat seine Tücken. Der Debütspielfilm von Matthias Luthardt wurde mehrfach ausgezeichnet unter anderem in Cannes und München mit Drehbuch-, Autoren- und Kritikerpreisen. Als Apéritif zum Film ein Interview mit Regisseur Matthias Luthardt und Darsteller Sebastian Urzendowsky über Frankreich, Vorbilder und Naturtalente:

Matthias Luthardt

Was sagst du zum Label “französischer Film”?
Matthias Luthardt: Es klingt nicht schlecht, das über meinen Film zu hören. Ich assoziiere damit glaubwürdige Charakterstudien und einen eleganten Erzählstil.
Es gibt auch Leute, die, wenn sie “französischer Film” hören, an viel Dialoge und wenig Handlung denken. Das trifft meiner Meinung nach auf “Pingpong” nicht zu. (continue reading…)

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Shortbus (Die Zweite)

by on Nov.15, 2006, under 5 Minuten nach dem Film

Runterscrollen, da iss dann auch Shortbus (Die Erste).
Verehrte Gemeinde, gerade hab’ ich telefonisch lx kontaktet. Der iss angefixt von “Shortbus” – der Two-In-One-Packung – Film plus Porno. Dem Tipp für Leute, die in die Videothek gehen und neben dem coolen Film, den Schmier-Streifen für das Amüsement hinterher ausleihen. Also, wer mit etwas crosssexueller Liberalität umgehen kann …. ;) sehe UND KOMMENTIERE VOR ALLEM FÜR UNS ALLE … Dein “Shortbus”-Erlebnis! Wir sind ja überhaupt nicht vorwitzig.

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Wer früher stirbt ist länger tot

by on Nov.14, 2006, under 5 Minuten nach dem Film

In Dt. gestartet am 17.8.06.
Bei den Bartzis da geht’s echt lustig zu! Der elfjährige Lausbub Sebastian hat mehr als eine blühende Fantasie und ist weitestgehend tödlich in seinen Aktionen. Als er auf dem eigenen Hof gleich zwei Hasen und eine Katze erledigt, setzt ihm sein wütender Bruder den Floh ins Ohr ebenso schuldig am Tod der Mutter zu sein. Sebastian lässt sich bei seinem Dilemma – nämlich wie er dem drohenden Fegefeuer entkommen kann – gerne helfen. Ihn klären darüber auf (natürlich!) der Katholizismus, eine Stammtischtruppe oder ein Hippie-Radioreporter – in dem Fall darüber, dass Musiker wie Hendricks ‘unsterblich’ sind. Sebastian nimmt die Ratschläge wörtlich und verfolgt beharrlich sein Ziel dem jüngsten Gericht zu trotzen.
Bewertung: amüsante, schwarzhumorige Komöödie
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Site zum Film mit Trailer, Kinoübersicht. DVD-Start März 07

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X Heimatwohnungen

by on Nov.07, 2006, under 5 Minuten nach dem Film

X Heimatwohnungen

Das Thema “Heimat — die Renaissance des regionalen Films in Europa” ist Schwerpunkt des 28. Filmfestivals Max Ophüls Preis vom 15.-21. Januar 2007 in Saarbrücken.

Teilnehmen können alle, die bereit sind, sich auf das “Blind Date” einzulassen und sich in unbekannter Runde und in unbekanntem Ambiente den ausgesuchten Film anzuschauen. Die Veranstaltung startet demnächst und ist kostenlos. Anmeldungen werden unter Angabe von Telefonnummer/e-Mail und der zwei Filme, die am liebsten angeschaut werden möchten, unter Telefon 0681-90689-16 und orga@max-ophuels-preis.de angenommen.

Unter folgenden Filmen kann ausgewählt werden:
• “Der Meineidbauer” 1956, Regie: Ludwig Anzengruber
• “Kohlhiesels Töchter” 1962, Regie: Axel von Ambesser
• “Herbstmilch” 1989, Regie: Joseph Vilsmaier
• “Händler der vier Jahreszeiten” 1972, Regie: Rainer Werner Fassbinder
• “Lampedusa” oder “Respiro” (OT) 2002, Regie: Emanuele Crialese
• “Bashu, der kleine Fremde” 1989, Regie: Bahram Beyzai
• “Der geplatzte Traum von Europa: die Saarabstimmung 1955″ 2005, Regie: Rüdiger Mörsdorf
• “Musikfestspiele Saar” 2006, noch in Produktion
• “Geierwally” 1956, Regie: Franz Cap
• “Samurai Fiction” 1998, Regie: Hiroyuki Nakano
• “Pharao” 1966, Regie: Jerzy Kawalerowicz
• “Solino” 2002, Regie: Fatih Akin
• “Indien” 1993, Regie: Paul Harather
• “Marias letzte Reise” 2005, Regie: Rainer Kaufmann
• “Louis mit den Leichentick” 1971, Regie: Jean Girault
• “Exodus” 1960, Regie: Otto Preminger
• “Eat the peach” 1986, Regie: Peter Ormrod

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Bitfilm Awards – Int. Festival for Digital Film

by on Nov.02, 2006, under Diverses

Das Netz-Volk wählte seine neuen Filmhelden: www.bitfilm.de oder drei Siegerfilme auf spiegel.de.

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Halloween 2

by on Nov.01, 2006, under Diverses

Werte Fans der Materie,
damit klar wird, womit Freiberufler ihre Zeit verbringen: die Fotolovestory!!! – die gestern Nacht entstand.

Cinemazine proudly presents: BLUTHOCHZEIT.Bluthochzeit

Der Klamottencontest des Halloween-Abends ging an uns. Preis: ein Jahr freier Eintritt für Zoo und Aquarium. Wer will, wer hat noch nicht …? Fragt Django.

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Halloween

by on Oct.30, 2006, under Diverses

Es wird mir keiner glauben, wenn ich erzähle, dass ich Halloween lediglich als Vorwand nutze, euch meine Wohnung zu zeigen. Diese reizende Galerie einiger angehackter Köpfe ziert in meinem Wohnzimmer den alten Kamin. Daneben dieses künstlerische Kleinod. Gerne würde ich euch den Film zur Splatter Kunst nennen. Der befindet sich jedoch noch in der Postproduktion und ich muss die Macher erst fragen, ob ich werben darf.

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Live Action für Film in der Halloween-Nacht in Berlin: Gesplattert und Menschheit gerettet wird in der Halloween Nacht für einen saftigen und blutigen Filmtrailer zu The Döner of Death! Wer morgen in Berlin ist, mitfeiern und umkommen will, der schreibe mir kurz nen Kommentar.

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Science of Sleep

by on Oct.29, 2006, under 5 Minuten nach dem Film

Ich bin hingerissen. Vollständig diesem Film verfallen. Der fantasievolle Film – mit sehr viel Mut zum Experiment, viel Eigenwilligkeit und surrealer Umsetzung von Träumen und Realität (Einbau von Stopmotion-Animation und liebevollsten Papp-Modellen) – ist ein optischer Rausch und dabei so lustvoll und abwechslungsreich. Gael Garcìa Bernal als Stéphane und Charlotte Gainsbourg als Stéphanie sind das schwierige Traumpaar und spielen entzückend. Unbedingt ansehen.

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Shortbus

by on Oct.23, 2006, under 5 Minuten nach dem Film

Dt. Filmstart: 19. Okt. Let’s talk about sex war gestern. Hat man heute in NY Orgasmusprobleme, geht selbst die Paartherapeutin zur Praxisgruppe. Ums humoreske Metrosexuelle dreht sich der bunt prickelnde Film “Shortbus”. Aufgehoben werden darin nicht nur die rigiden Grenzen zwischen Homos und Heteros, Ehe und Swingergruppe. Das individualisierte Ego versucht sich auf einer Shortbus-Party zu holen, was es braucht, und selbst das ist – wie jeder weiss – nicht ganz leicht. Und so wie der Porno aktuell mehr als gesellschaftsfähig geworden ist, “Shortbus” verpackt ihn in Filmkunst.
“Shortbus” ist einer der punkigen Zeitgeistfilm, die nichts verbergen und mit einem lächelnden Auge aufs Leben blicken. (Zitat: Früher habe ich Schlachten geschlagen, heute versuche ich nur noch mit Würde den Raum zu verlassen.)
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Regisseur John Cameron Mitchell spielt mit Laiendarstellern eine super Improvisation ein: “… Und schließlich wollte ich, dass meine Arbeit in einem modernen, sexuell freizügigen Underground-Salon spielt; einer Mischung aus dem klassischen Pariser Pendant … und den zeitgenössischen New Yorker Clubs – Musik, Literatur, Kunst und öffentlicher Gruppensex inklusive.” www.shortbus-film.de
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Online-Wahl zum Europäischen Publikumspreis

by on Oct.11, 2006, under Diverses

www.peopleschoiceaward.org

publikumspreis.jpgNominierungen: Adam’s Apples, The Child (L’enfant), Crime Novel, Elementarteilchen, March of the Pinguins, Merry Christmas, Oliver Twist, Paradise now, Pride & Prejudice, Something like Happiness, Volver und Wallace & Gromit: The curse of the were-rabbit. Voten ist irgendwie (???) bis Ende des Monats möglich. Keine leichte Wahl – muss man nicht alle kennen.

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@cineZ-terra

by on Oct.11, 2006, under Diverses

Cinemazine Event

Alle eingeladen!

Für die, die es nicht wissen: @TC ist die Projektwoche der Raumstation unter Berlin Mitte: c-base.org

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Gerhard Behrendt

by on Oct.03, 2006, under Diverses

Zum Tod (am 26.09.06) eines großen Filmemachers und Erfinders des Sandmännchen siehe wikipedia.

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Das Parfum

by on Sep.27, 2006, under 5 Minuten nach dem Film

Seit 16. September. Dass ein Geruchsroman in Frankreich spielt passt. Aufgewachsen an der französischen Grenze, weiss ich, dass Scherze über streng riechende Slips bis hin zum hardcore-aromatischen korsischen Käse selten negativ konnotiert sind. Schmutz und Gestank gehören zum Leben und in diesem Punkt ist der Film saftig triefend und explizit durch die Verwendung des Close. Liebt und suhlte man sich hingegen in der Komplexität des Roman, sieht man den Film zu einem gehörigen Teil wie eine Gedankenstütze zur eigenen Phantasie und den Gefühlen am Abgrund des Seelenlebens, die das Buch heraufzubeschwören vermochte. Zum Beispiel den Unterschied zwischen der komplett ‘dehydrierten’ Persönlichkeit des asozialen Grenouille und im Film – klar – da geht’s dann irgendwie doch um Liebe und fleischliche Orgie. Vielleicht fehlte der Mut, das Sujet wurde zuschauerkonform gemacht. Der Film ist gut, überrascht hat er nicht.

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Mañana al Mar – Anke Jungfleisch

by on Sep.23, 2006, under Interviews

Über die Lust einen Dokumentarfilm zu machen

Mit “Mañana al Mar”, der am 28. September startet, findet ein witziger, lebensbejahender Film seinen Weg ins Kino. Der diesjährige Ophüls-Dokumentarfilmpreisträger wurde produziert von Anke Jungfleich. Sie ist Mitinhaberin von gop03, einer Filmproduktionsfirma im Berliner Prenzlauer Berg, und es ist nicht zu übersehen, Anke wird bald Mutter.

Mañana al Mar - Anke Jungfleisch

?Wie sieht dein Job als Producerin eines Dokumentarfilms aus?
Jungfleisch: Zuerst bekommen wir ein Treatment oder ein Exposé zu lesen, je nachdem mit was die Autoren vorbei kommen. Darin versuchen wir eine spannende Geschichte zu entdecken. Wenn wir denken, es könnte auch andere interessieren, greifen wir uns den Stoff, überarbeiten ihn mit den Autoren zusammen und versuchen ihn finanziert zu kriegen. (continue reading…)

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Aktuelle Dokumentarfilm-Tipps — Between the Lines, Mañana al Mar & Gambit

by on Sep.23, 2006, under 5 Minuten nach dem Film

Dieses Jahr haben wir es mit einem wahren Boom des Genres zu tun, und schon die Zuschauer beim Ophüls Festival 2006 wurden von einigen Perlen dokumentarischer Realitätsfindung überrascht. Drei der fünf Wettbewerbfilme – schillernd, lebensbejahend, skandalös – finden gerade ihren Weg auf die Kinoleinwand:


Between the Lines – Buntes Transgender
Am 31. August startete “Between the Lines”, der nicht anders zu beschreiben ist als absolut faszinierend. Er entführt in eine fremde Sphäre des Seins, die schillernd und einzigartig ist auf dieser Welt. Die Deutsch-Französische Schülerjury beim Ophüls Festival kürte den Film überraschend zu ihrem Favoriten. “Between the Lines” erzählt von den Hijras, den “Dritten Geschlecht Indiens’ wie sie der Film beschreibt. Hijras können segnen oder verwünschen, sie lassen sich bezahlen für ihre privaten Dienste und sind fester Bestandteil der indischen Gesellschaft, deren allgegenwärtige Spiritualität die europäische bei weitem übersteigt. Regisseur Thomas Wartmann berichtet von einem irritierenden Eindruck beim Betreten der Welt der Hijras: “… Die ersten Recherchen in Dehli, Bombay, Bangalore brachten keine wirkliche Nähe. Sie (die Hijras) feierten ihre Kastration als Neugeburt, die Entscheidung weder Mann noch Frau zu sein, als große Freiheit. (…) Dann begegnete ich Anita, einer Fotografin, einer Inderin — und vor allem einer Frau. Mit ihr hatte ich einen Zugang gefunden. …”.
>>“Between the Lines”, “Mañana al Mar” und “Gambit” im Netz.

Between the Lines von Thomas Wartmann

Mañana al Mar – Anti-Aging
Neuestes Spezialprodukt zur Gesellschaftsdiskussion mit garantiertem Lach- und somit Schönmach-Effekt ist “Mañana al Mar”. Der Sieger des Ophüls-Dokumentarfilmwettbewerbs 2006 startet am 28. September. Da jeder von uns das Altwerden vor sich hat und den meisten von uns die Hoffnung bleibt, das ohne seelischen Schaden zu überstehen, kann man sich körperlich nie früh genug darauf vorbereiten. Also schaut “Mañana al Mar”, die zeigen wie’s geht, nämlich mit viel viel Humor. Ines Thomsen, die Regisseurin, lebte einige Zeit in Barcelona und lernte diese Clique alter Menschen kennen, die sich jeden Tag am Strand treffen, schwimmen, singen, laufen gehen oder Burgen bauen und so bemerkenswert “würdevoll’ altern. Thomsen, die mittlerweile auch für ihre Kameraarbeit ausgezeichnet wurde, beschreibt ihren ersten Eindruck: “… Ich lief am Strand entlang und hörte eine Frau Boleros trällern, die fröhlich ihre Pirouetten im Wasser drehte. Am Ufer stand ihre Krücke und wartete auf sie. …” (siehe auch Interview mit Produzentin Anke Jungfleisch).
>>“Between the Lines”, “Mañana al Mar” und “Gambit” im Netz.

Manana al Mar

Gambit – Skandalöse Enthüllungsgeschichte
Ein Stoff wie für einen Polit-Thriller und ein Bauernopfer, Jörg Sambeth, der Jahre später vor der Dokumentarfilmkamera Rede und Antwort steht. “Gambit” von der Schweizerin Sabine Gisiger startet am 21. September in Deutschland. Der die Firmenhierarchien der Siebziger detailreich rekonstruierende Film bringt genau 30 Jahre später Aufklärung in den Skandal über die hochgiftige Dioxinwolke, die im italienischen Seveso akute Hautverätzungen bei vielen Menschen, Tier- und Umweltsterben brachte. Nur der Chemiker und technische Direktor des verantwortlichen Großkonzerns Hoffmann-La Roche mußte für fünf Jahre ins Gefängnis, das Weltunternehmen vertuscht bis heute die Details. Als bewegend schilderte die Regisseurin in Saarbrücken den Augenblick, als der zu Unrecht zur Verantwortung gezogene Sambeth in Seveso gemeinsam mit den Menschen die Premiere von “Gambit” feierte. Fast 30 Jahre danach bat Sambeth um Vergebung – bei der Film-Premiere in Seveso.
>>“Between the Lines”, “Mañana al Mar” und “Gambit” im Netz.

GAMBIT 2005 Sabine Gisiger

GAMBIT 2005 Sabine Gisiger

>>“Between the Lines”, “Mañana al Mar” und “Gambit” im Netz. Weitere sehenswerte Dokumentarfilme, demnächst auf DVD erhältlich: “We feet the World” und “What the Bleep do we know”

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Sehnsucht

by on Sep.17, 2006, under 5 Minuten nach dem Film

Filmstart: 7. September. Habe ‘Sehnsucht’ gesehen, vor längerer Zeit bereits. Irgendwie erschien’s mir zu anstrengend zu beschreiben, warum ‘Sehnsucht’ ein sehenswerter Film ist. Ein Film, der das Übermenschliche schaffte, als junger deutscher Film im Wettbewerb der ‘großen Berlinale’ zu landen. Scheinbar muss man dafür ein Rechtfertigung bringen und der Film ist einfach nicht wie andere Kinder.
Auf jeden Fall: Er verbreitet ein Faszinosum in Sachen Was (Thema: Sehnsucht nach Liebe und Abenteuer ein Leben lang; innere Glut, die niemals erlischt), eine Ehrlichkeit im Wo (Originalschauplatz Dorf in Brandenburg) und im Wer (Laien bzw. die ‘UrEinwohner’ spielen alle Rollen, gelingt toll) und eine Tragik im Wie (die soll sich jeder im Film selber anschauen).
Die Geschichte: Markus, ewig mit Ella zusammen, verliebt sich auf einem Reise seiner Feuerwehr-Gruppe in Rose. Und mit der Sehnsucht ist es wie mit der Hoffnung, die stirbt zuletzt. Der Film ist leise und langsam und Glückwunsch für den Schluß.
www.sehnsucht-der-film.de

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Adams Äpfel

by on Sep.17, 2006, under 5 Minuten nach dem Film

Skurriler und phantasievoller Beitrag zum großen Grundmotiv: Gut gegen Böse und eine Empfehlung, wenn man so was wie die reine Lust aufs Kinogehen verspürt. Die Story: Neonazi Adam soll soziale Kompetenz lernen bei einem Pfarrer, der das Böse komplett aus seinem Repertoire ausgeblendet hat und für Adam eine Angrifffläche de luxe bietet. Diese Konstellation wird mit dänischer Abgebrütheit erzählt, die ein klein wenig mit Bluteffekten liebäugelt.
www.adams-aepfel.de
Trailer

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